18.04.2018 - 20:00 Uhr
VohenstraußOberpfalz

Vorbereitungen auf Jubiläum Burschenverein wird 90

Der Katholische Burschenverein in Altenstadt hat 2019 Großes vor. Dann feiert die christliche Männergemeinschaft ihr 90-jähriges Bestehen. Die Vorbereitungen laufen.

Der Pleysteiner Fabian Wirth führt den Katholischen Burschenverein Altenstadt an. 2019 steht die 90-Jahr-Feier an. Bild: dob
von Elisabeth DobmayerProfil

Altenstadt. In den kommenden Tagen sollen die Ideen und Visionen zu diesem Geburtstag festgezurrt werden, ließ Vorsitzender Fabian Wirth in der Jahreshauptversammlung im Gasthof "Grüner Baum" wissen. Dem Vorsitzenden des Kapellenvereins aus Obertresenfeld, Josef Frisch, ist viel daran gelegen, dass der Verein in eine gute Zukunft geführt wird.

Immerhin richten die Burschen jährlich das Patrozinium des Dorfs "Mariä Geburt" mit aus und leisten so einen erheblichen Beitrag zum Gelingen. "Ohne euch könnten wir dieses Fest auch gar nicht mehr stemmen", lobte Fritsch die tatkräftige Gemeinschaft. Bürgermeister Andreas Wutzlhofer richtete an die Burschen verhaltene Kritik, da sie ursprünglich die Jahreshauptversammlung am Ostersonntag anberaumt hatten. Durch seinen Einspruch wurde der Termin schließlich verschoben. "Da wäre ich auch nicht gekommen", äußerte sich das Stadtoberhaupt deutlich. "Wie kann ein katholischer Verein den Ostersonntag für eine Sitzung auswählen?"

Im gleichen Atemzug schickte er aber versöhnliche Dankesworte an den Vorstand für das Festzelt, das beim Bauernmarkt den Landfrauen als Kaffeezelt dient. Dass sich die Mitglieder in die Gesellschaft der Region einbringen und zu christlichen Grundwerten stehen, rang dem Stadtoberhaupt auch Lob ab. "In den Kirchen wird es sowieso immer öder", obwohl man sich dort mit Kraft und Energie aus dem Glauben stärken kann.

Der Rathauschef stellte aber auch fest, dass sich die Altenstädter Vereine bei der Vereinsführung zunehmend auswärts bedienten: "Der Vorsitzende der Feuerwehr kommt aus Waldthurn und der des Burschenvereins aus Pleystein."

Heute werde es zunehmend schwieriger, Überzeugungsarbeit zu leisten, damit jemand ein Amt übernimmt. "Die Tradition muss weitergeführt werden", forderte Wutzlhofer mit Blick auf die 90-Jahr-Feier. Tobias Sollmann erinnerte an viele Aktionen, kirchliche Termine waren allerdings außer dem Patrozinium in Obertresenfeld anscheinend nicht im Programm der Burschen. Ob das ein Grund für den Verzicht der Geistlichen war, der Jahreshauptversammlung fernzubleiben, blieb offen.

Michael Striegl gab einen Einblick in die geordneten Finanzen. Markus Balk bat als ehemaliger Vorsitzender, darauf zu achten, Adressänderungen bei den zuständigen Stellen vorzunehmen, da er noch immer von verschiedenen Stellen Post zugestellt bekomme. Die jungen Männer regten abschließend noch an, das Maibaumfest auf dem Dorfplatz an der Weidener Straße aufleben zu lassen.

In den Kirchen wird es sowieso immer öder.Bürgermeister Andreas Wutzlhofer lobt den Katholischen Burschenverein für das gesellschaftliche Engagement

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