02.01.2014 - 00:00 Uhr
VorbachOberpfalz

230 Teilnehmer: Silvesterlauf immer beliebter Mix aus Sport und Gemütlichkeit

"Nur die Sonne hat gefehlt": Diese Bilanz zog Robert Biersack nach dem sechsten Silvesterlauf. Ansonsten ließ es die Freie Wählergemeinschaft als Organisator der beliebten Veranstaltung zum Jahresabschluss an nichts fehlen. Unterschiedlich lange Strecken rund um den Katzenbühl verlockten rund 230 Läufer, Nordic-Walker und Spaziergänger bei eisigen Temperaturen zum Sporteln.

Temperaturen unter dem Gefrierpunkt forderten allen viel ab. Aber für echte Sportler gibt es ja kein ungeeignetes Wetter - wenn die Kleidung passt.
von Autor LYProfil

Damit sich kein Teilnehmer bei dem Angebot - die Strecken waren zwischen 5 und 16 Kilometer lang - im Wald verirrte, hatte Konrad Schweiger extra neue Wegweiser angefertigt. Außerdem hatte die Feuerwehr Lampen an den kritischen Stellen postiert, damit niemand im Nebel die Orientierung verlor.

Die Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt hatten den Vorteil, dass die Waldwege trocken, aber nicht zu hart für die Läufer waren - so waren ideale Laufbedingungen geboten. Obwohl gleich am Anfang ein gut ein Kilometer langer Anstieg eine Herausforderung darstellte, war der Kommentar einer Teilnehmerin, die zum ersten Mal mitmachte, positiv: "Die Strecke ist gut, die muss ich auf jeden Fall wieder laufen."

Mit 230 Startern vermeldete das Organisationsteam um Robert Biersack einen neuen Rekord. Nicht nur viele Vorbacher und Oberbibracher nutzten den Silvesterlauf, um ihre Hausstrecke in Gesellschaft zu absolvieren. Auch aus der weiteren Umgehung - bis aus Bayreuth, Pegnitz und Weiden - kamen die Läufer: und das nicht zum ersten Mal.

Glühwein zur Stärkung

Mitglieder von Icehouse Bayreuth, Radioaktiv Racing Pegnitz und des Nordic-Walking-Teams Pressath sowie Marathonläufer aus Eschenbach und Kirchenthumbach feierten in Vorbach ein Wiedersehen. Der jüngste Teilnehmer des Silvesterlaufs wurde bequem und warm eingepackt im Laufwagen geschoben. Und die Senioren unter den Teilnehmern mit ihren über 70 Jahren beschämten die jüngeren Starter mit ihrer guten Kondition.

Bis auf die sportlich ambitionierten Läufer nahmen alle die Versorgungsstation auf der Grün gerne in Anspruch, wo sich alle Wege zum gemeinsamen "Schlussspurt" über den Radweg trafen. Heiner Schatz und Johann Bräutigam warteten mit verschiedenen Sorten Tee und - für die Hartgesottenen - mit Glühwein auf. Bei Spekulatius und Salzstangen nutzten besonders die Geher und Nordic-Walker den Stopp für einen "Ratsch".

Einen Löschdienst der anderen Art übernahm Feuerwehrkommandant Hans Groher, der die Tees mit echtem kubanischen Rum "dopte". Er und Stefan Lautner hatten, ebenso wie das Rote Kreuz, sonst keinen Einsatz, da sich alle Läufer nach den üppigen Weihnachtstagen nicht überschätzten und auch kein Unglück passierte.

Nussecken sind begehrt

Zum "Ausdampfen" und Kräfte Auftanken war die After-Run-Party im Saal des Gemeindezentrums notwendig, wo schließlich sämtliche Stühle besetzt waren. Die Versorgung der Teilnehmer, die Monika Biersack, Petra Seemann, Margit Meier, Irene Roder und Gertraud Hofmann übernahmen, wurde zu einer sportlichen Herausforderung. Immer wieder mussten sie Nachschub in Form von Mineralwasser, Apfelschorle, Tee und Glühwein an die Tische bringen.

Die Silvestersportler griffen zudem zu Bananen, Mandarinen, Lebkuchen und vor allem Nussecken. Obwohl Monika Biersack noch zusätzliche Bleche mit dem leckeren Gebäck buk, war am Schluss alles verspeist.

"Wir haben schon wieder die ersten Anmeldungen für den nächsten Lauf", strahlte Organisator Robert Biersack angesichts der zunehmenden Beliebtheit des Vorbacher Silvesterlaufes. Kein Wunder, bietet dieser doch den idealen Mix aus Sport und Gemütlichkeit.

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Bildergalerie ab heute Mittag im Internet:

http://www.oberpfalznetz.de/vorbachlauf2014

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