22.11.2013 - 00:00 Uhr
VorbachOberpfalz

Ausbau der Kreisstraße kostet geschätzte 130 000 Euro: Zuschuss möglich Abrissarbeiten stehen still

Der Abbruch des gemeindeeigenen Stadels ist gestoppt. Bürgermeister Werner Roder hat, nachdem bereits die Holzteile entfernt waren, eine Unterbrechung der Abrissarbeiten angeordnet, um eventuelle Fördermöglichkeiten nicht zu gefährden.

von Autor LYProfil

Für den Ausbau der Kreisstraße, die durch die Ortsmitte führt, ist es im Vorfeld notwendig, den Stadel abzureißen. Ziel ist es nämlich, die Kurve zu entschärfen. Neben einer sechs Meter breiten Fahrbahn soll auf beiden Seiten ein Gehweg mit jeweils 1,50 Meter Breite entstehen. Um den Platz dafür zu schaffen, hat die Gemeinde bereits vor 20 Jahren den Stadel zum Zweck des Abrisses erworben.

Was als Bauunterhalt geplant war, hat sich nach der Kostenschätzung des Staatlichen Bauamts Amberg-Sulzbach jedoch als Straßenausbau herausgestellt. Die Gesamtkosten mit Planungs-, Bau- und Nebenkosten belaufen sich auf 130 000 Euro.

Da die 100 000-Euro-Grenze überschritten wird, ist eine Förderung möglich. "Zwar ist die Antragsfrist zum 30. September abgelaufen, aber vielleicht geht noch was", hofft Bürgermeister Werner Roder.

Den Ausbau der Fahrbahn trägt der Landkreis Neustadt/WN, die Gehwege bezahlen anteilig die Gemeinde und der Landkreis. Die Kosten für den Abriss des Stadels in Höhe von 2000 Euro übernimmt die Kommune.

Das Haus in der Kurve gehört bereits dem Landkreis. "Der Ausbau ist dann für nächstes Jahr vorgesehen", informiert Roder.

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