10.09.2013 - 00:00 Uhr
VorbachOberpfalz

Radwanderung mit der CSU: Kinder dürfen selbst nach Funden graben Wie die Archäologen

Das war ein besonderer Heimat- und Sachkundeunterricht in den Ferien: 25 Kinder aus den Gemeinden Vorbach und Schlammersdorf radelten zur Biestubn und zum Holzmühlweiher.

Die Geschichte und Sagenwelt ihrer Heimat erkundeten die Teilnehmer an der CSU-Aktion im Ferienprogramm. Erstes Ziel war die Biestubn, wo die Mädchen und Buben selbst bei den Ausgrabungen mitmachen durften. Bild: ly
von Autor LYProfil

Damit den Mädchen und Buben im Alter zwischen 7 und 15 Jahren nichts passierte, begleiteten Gerhard Wiesnet, Richard Hofmann, Herbert Habermann und weitere Mitglieder der CSU-Ortsverbände Vorbach/Oberbibrach und Schlammersdorf die Gruppe. Schon zum zweiten Mal organisierten die Verbände eine Radltour im Ferienprogramm.

Bei der Biestubn, dem ältesten in Resten erhaltenen Bienenhaus Süddeutschlands, gab es zuallererst durch Rudi Rauh, Josef Püttner und Manfred Müller Erläuterungen zum Stand der Ausgrabungen. Der Ort war früher nicht nur für ein Bienenhaus genutzt worden, vielmehr wurden an der Stelle noch Pech gesiedet und Kohle in einem Meiler hergestellt. Anschließend durften die Kinder selbst zu Archäologen werden und nach Funden graben.

Weitere Stationen auf der Tour waren die Rote Marter sowie die neue und die alte Haarkapelle, wo Gerhard Wiesnet und Josef Thaller von historischen und auch gruseligen Sagen berichteten. Auf dem Wanderparkplatz nahe der Holzmühle war die vorletzte Etappe erreicht.

Roswitha Hofmann versorgte die hungrigen Radler dort mit Wienern, frischen Brezen und erfrischenden Getränken. Gestärkt radelte die Gruppe nach Oberbibrach, wo jedes Kind bei Anneliese Nickl zum Abschluss mit einem Eis wieder Energie tankte.

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