Räte holen sich Anregungen für Gestaltung von Urnengräberanlagen
Von Friedhof zu Friedhof

Wie sollen die geplanten Bereiche für Urnengräber auf den Friedhöfen in Vorbach und Oberbibrach angelegt werden? Eine Delegation des Gemeinderats mit Bürgermeister Werner Roder (rechts) an der Spitze sah sich dazu auf acht Friedhöfen in der Umgebung um. Unser Bild zeigt die kleine Gruppe in Creußen. Bild: ly
Lokales
Vorbach
18.04.2013
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Auf eine ungewöhnliche Tour begaben sich die drei Gemeinderäte Gerd Retzer, Eduard Stopfer und Herbert Habermann sowie Bürgermeister Werner Roder: Sie suchten Friedhöfe in der Region auf, um sich Anregungen für Urnenbestattungen zu holen.

Im Gemeinderat war zuvor der Vorschlag eines Landschaftsarchitekten diskutiert und für unzureichend befunden worden.

Acht Friedhöfe in der Umgebung - Creußen, Pegnitz, Neuhaus, Auerbach, Michelfeld, Eschenbach, Grafenwöhr und Pressath - steuerten die Räte an und sahen dort ganz unterschiedliche Lösungen. Teilweise liegen Urnenstelen und Erdbestattungen sogar nebeneinander, wie in Creußen.

Einige Lösungen fand die kleine Gruppe gelungen - zum Beispiel in Eschenbach: Die Gestaltung nimmt die natürlichen Gegebenheiten des Geländes auf. Weder für Vorbach noch für Oberbibrach kommt jedoch eine Aufschüttung in Frage.

"Bei der Bestattung hat jeder andere Befindlichkeiten", berichtete Roder von seinen Eindrücken aus Gesprächen mit Friedhofsbesuchern. Auf der sechsstündigen Tour machten die Vier für die fehlenden Kollegen viele Fotos.

Abschließend kamen sie zu dem Ergebnis, dass ein leichter Halbkreis mit drei Stelen und einem Fundament, das Platz für zwei weitere lässt, für die beiden Friedhöfe in im Vorbacher Gemeindegebiet eine gute Lösung darstellt. Außerdem soll es jeweils die Möglichkeit geben, Urnen in der Erde zu bestatten. Näheres wird der Bürgermeister in der nächsten Sitzung des Gemeinderats vorstellen.
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