21.03.2018 - 20:10 Uhr
Vorbach

Gemeinderat hatte 22 Stellungnahmen abzuarbeiten Zehn Parzellen überarbeitet

Nicht weniger als 22 Stellungnahmen der Behörden und Träger öffentlicher Belange zum Bebauungsplan "Dornäcker II" liegen dem Gemeinderat in seiner März-Sitzung vor. Nach den Worten von Bürgermeister Werner Roder gibt es keine gravierenden Änderungen.

Der Entwurf des Bebauungsplanes für das Baugebiet "Dornäcker II" mit zehn Parzellen kommt erneut zur öffentlichen Auslegung.
von Hubert BrendelProfil

So billigte das Gremium einstimmig den Entwurf des Bebauungsplanes "Dornäcker II" in der überarbeiteten Fassung und gleichzeitig die Wiederholung der öffentlichen Auslegung sowie der erneuten Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange. Bei der Behandlung der Stellungnahmen verwies Gemeindeoberhaupt Werner Rodler darauf, dass einer empfohlenen Bauverpflichtung von zwei Jahren Rechnung getragen werde. Dadurch sollen Baulücken im Siedlungsgefüge vermieden werden.

Nachdem das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach auf Ausgleichsflächen hingewiesen hat, sah dies der Bürgermeister als nicht erforderlich, da der Bebauungsplan im vereinfachten und beschleunigten Verfahren aufgestellt werde. Berücksichtigt sei wie im Baugebiet "Dornäcker I" ein Abwassertrennsystem. Anfallendes Niederschlagswasser wird in den vorhandenen Rückhalteteich geleitet und gedrosselt an den Vorfluter weitergegeben.

Drei Vollgeschosse

Bezogen auf das vorhandene Gelände, wird in den zwei westlichen Parzellen eine Bebauung mit drei Vollgeschossen zugelassen und damit einer Empfehlung Rechnung getragen. Zugelassen sind auch Aufständerungen, wie Sonnenkollektoren und Photovoltaikanlagen. Ferner auch kleine und mittlere Beherbergungs-, jedoch keine Gartenbaubetriebe.

Zum Hinweis des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Weiden, für landwirtschaftliche Nutzung gut geeignete Böden nur im unbedingt notwendigen Umfang zu beanspruchen, verwies Bürgermeister Roder darauf, dass es sich um ein relativ kleines Baugebiet mit zehn Wohnbaugrundstücken handelt. Ferner verfüge die Kommune im Innenbereich nur noch über drei eigene bebaubare Grundstücke. Private Grundstückseigentümer seien nicht bereit, Flächen zu veräußern.

8000 Euro Kosten

Einhergehend mit der Billigung des Entwurfs des Bebauungsplanes "Dornäcker" und erneuten Auslegung fand auch der Abschluss eines Ingenieurvertrages mit dem Ingenieurbüro Günther Zwick (Weiden) Zustimmung. Die Kosten belaufen sich laut Angebot auf knapp 8000 Euro brutto. Ein einstimmiges Votum gab es auch für einen Abschluss eines Ingenieurvertrages mit dem gleichen Ingenieurbüro für die Erschließung des Baugebietes "Eisweiher" in Oberbibrach. Die Leistungen erstrecken sich auf die Planung zur straßen- und abwassertechnischen Erschließung. Die Kosten belaufen sich laut Angebot auf knapp 40 000 Euro brutto. Wie Roder erläuterte, erfolgt die wassermäßige Erschließung des Baugebietes durch den Wasserzweckverband. Zum vorliegenden Bauantrag von der Thurn GbR in Oberbibrach auf Errichtung eines Güllebehälters in der Grünstraße in Oberbibrach hatte das Gremium keine Einwände. HintergrundCSU-Gemeinderat Peter Stickling hatte in der vergangenen Sitzung des Gemeinderats sein Mandat niedergelegt, ebenso im Zweckverband zur Wasserversorgung der Vorbacher Gruppe und im Abwasserzweckverband Schlammersdorf-Vorbach. Nach Bürgermeister Werner Roder ist das ohne Angaben von Gründen möglich und nicht zu beanstanden.

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