03.04.2018 - 18:12 Uhr
VorbachOberpfalz

Tennisfreunde Oberbibrach: Acht Spielerinnen wechseln zum TC Eschenbach Damen treten für Konkurrenz an

Zwei Vizemeister, sieben neue Jugendliche, glänzender Trainingsbesuch und erfolgreiche Ausgabenoptimierungen: In die große Freude darüber mischt sich bei den Tennisfreunden jedoch ein Wermutstopfen - die vorübergehende Auflösung des Damenteams.

von Autor HAIProfil

Oberbibrach. Acht Spielerinnen werden in der neuen Saison für den TC Eschenbach in der Kreisklasse I antreten, teilte Matthias Keck in der Jahreshauptversammlung im Dorfwirt mit. Der Sportwart machte unmissverständlich deutlich, dass sich die Tennisfreunde damit nicht auf Dauer abfinden werden.

Bis auf diese Hiobsbotschaft ist alles im Lot bei den Tennisfreunden Oberbibrach - und alles auf Kontinuität ausgerichtet, wie die Versammlung zeigte. Stattliche 130 Mitglieder zählt der Verein: Tendenz steigend. Denn 2017 stießen gleich 7 "Neue" - durchwegs junge Leute - zu den Tennisfreunden, berichtete Vorsitzender Norbert Schecklmann erfreut.

Bestens vorbereitet gingen auch die Neuwahlen des Vorstands über die Bühne. Durchwegs einstimmig setzten die Mitglieder dabei auf die bewährte Führungsmannschaft. Vorsitzendem Norbert Schecklmann sprachen sie ebenso das Vertrauen aus wie seiner Stellvertreterin Inge Hösl. Kassier bleibt Manfred Eller, Schriftführer Martin Wiesend, Sportwart Matthias Keck. David Busch, Martin Meier, Andreas Ruder und Martin Schmid fungieren als Beisitzer, Korbinian Meier ist neu dabei. Kassenprüferinnen sind Angelika Meier und Hildegard Schmid.

Sportlich, gesellschaftlich und finanziell schlossen die Tennisfreunde eines ihrer besten Vereinsjahre ab. Mit zwei knapp verpassten Meisterschaften bei den Herren und Damen befanden sie sich im Spielbetrieb durchwegs auf der Erfolgsspur. Das Herrenteam erkämpfte sich in der Kreisklasse II hinter Parkstein Platz zwei. Mächtig freute sich Sportwart Matthias Keck, dass Oberbibrach in der Matchbilanz mit 30:6 sogar das beste Team unter den sieben Mannschaften stellte.

Ebenfalls um ein Haar am Aufstieg vorbei schrammten die Damen in der Kreisklasse I. Sie belegten am Ende mit 25:11 Matches hinter Thurndorf Platz 2 bei 7 Teams. Großen Anteil am Erfolg hatte der gute Besuch und Verlauf des Sommertrainings mit Trainer Christian Binninger zwischen Ende April und Mitte September. Vorsitzender Norbert Schecklmann zollte den Spielern dafür ein dickes Lob. Für die Medenrunde 2018 kündigte Matthias Keck bei den Herren sechs Gegner an, davon fünf aus der östlichen Oberpfalz. Mit einem Kader von 25 Akteuren, angeführt von den Spitzenspielern David Busch (LK 19) und Martin Schmid (LK 20), starten die Tennisfreunde am 10. Mai daheim gegen Waldershof in die Saison.

Noch bis Ende März bestreitet der Verein das Wintertraining beim TC Grafenwöhr. Bis Mitte April steht die Frühjahrsüberholung der Plätze auf dem Programm, kündigte Schecklmann an. Das Sommertraining wird von Martin Meier organisiert; Trainingstag ist der Samstag ab 10 Uhr bei den Trainern Matze Sporrer und Jeffrey Höller.

Ein Höhepunkt war wieder das Kirchweihturnier, berichtete der Vorsitzende. Zum 39. Mal in der Vereinsgeschichte wurden in 8 Wettbewerben die Besten gesucht. Auf große Resonanz stieß auch das Schnuppertraining im Kinderferienprogramm. "Lustig ging es zu", informierte Sportwart Matthias Keck, der mit Martin Schmid für die Mädchen und Buben einen spielerisch-unterhaltsamen Vormittag organisiert hatte.

Tennisplätze: Generalüberholung nötig

Besonders am Herzen liegt der Vereinsführung die Geselligkeit nach innen sowie die feste Einbindung in die Vereinslandschaft der Gemeinde. Die gute Resonanz beim Gartenfest und bei der Weihnachtsfeier bestätigte diese Bemühungen.

Darüber hinaus waren die Tennisfreunde beim Jubiläum der Sportkegler und beim Oberbibracher Backofenfest präsent und gratulierten Gründungsmitglied Anton Schecklmann zum 80. Geburtstag. Mit einem Helferessen bedankte sich der Verein für das ehrenamtliche Engagement bei der Sanierung des Garagen- und Hüttendaches. Vor allem Andreas und Hans Ruder, Klaus Schmid, Thomas Hörl und Gerald Ackerschewski zeigten viel handwerkliches Geschick. Dank galt auch den Begleitern bei den Auswärtsspielen sowie Mario Mosch und Gerhard Beer für ihre Dienste beim Gartenfest.

Kassier Manfred Eller berichtete von einem erfreulichen Geschäftsjahr. "Mit 40 Euro für einen Erwachsenen ist unser Jahresbeitrag konkurrenzlos niedrig", ergänzte Martin Schmid. Er richtete seinen Blick aber auch auf die nötige Generalüberholung der Plätze in den nächsten Jahren. Die Bitte um eine finanzielle Unterstützung gab er Bürgermeister Werner Roder schon mal mit auf den Weg. (hai)

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