30 000 Euro mehr: Amt für Ländliche Entwicklung unterstützt Projekt Dorfladen mit 310 000 Euro
Mehr Zuschuss für Dorfladen

Auf der Baustelle des neuen Dorfladens sah sich der Gemeinderat um. Bürgermeister Werner Roder (Zweiter von rechts) zeigte sich dabei erfreut über den bereits weit fortgeschrittenen Innenausbau. Besonders hob er die Arbeit der Firma Holzbau-Wiesnet aus Ernstfeld hervor, die die Gebäudehülle an einem einzigen Tag aufgestellt hatte. (wmi) Bild: wmi
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Vorbach
29.12.2016
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Mit zwei Ortsterminen begann die letzte Sitzung des Gemeinderats im alten Jahr. Erste Station war der Dorfladen in Vorbach. Hier informierten sich die Räte über den Baufortschritt und die nächsten Maßnahmen. Bürgermeister Werner Roder zeigte sich erfreut über den bereits weit gediehenen Innenausbau.

Kurz vor Weihnachten hatte er auch eine Überraschung im Gepäck: Am selben Tag war die offizielle Förderzusage des Amts für Ländliche Entwicklung (ALE) eingetroffen. Der Zuschuss beläuft sich danach auf 310 000 Euro - und damit 30 000 Euro mehr als geplant.

Das Projekt mit Gesamtkosten von rund 800 000 Euro werde somit abzüglich Vorsteuerabzug sowie Förderungen durch ALE und Leader die Gemeinde zirka 350 000 Euro kosten, teilte der Bürgermeister mit. "Die Baufinanzierung kann man durchaus als ansprechend und positiv bezeichnen", befand er. Je nach Witterung werden die Baufirmen nach den Feiertagen wieder die Arbeiten aufnehmen, kündigte Roder an. Zugleich gelte es, jetzt die Angebote für die Ladeneinrichtung einzuholen.

Straßenlampen optimieren

An den Straßenlampen im Gemeindegebiet sind bereits zahlreiche alte Leuchtköpfe durch LED-Leuchtköpfe und "Gelblichtleuchten" ersetzt worden. In Vorbach und Höflas sind jedoch noch viele alte Langfeldleuchten vorhanden, die aus ökonomischen und ökologischen Gründen ebenfalls ersetzt oder aber zumindest durch "LED-Röhren", so genannte LED-Tubes, optimiert werden sollten.

In der Bibracher Straße in Vorbach hat die Bayernwerk AG deshalb an den ersten drei "Peitschenmasten" aus Richtung Oberbibrach unterschiedliche LED-Leuchtköpfe zu Demonstrationszwecken installiert. An der vierten Straßenlampe sind die Leuchtstoffröhren durch LED-Tubes ersetzt worden, ohne den Leuchtkopf an sich auszutauschen.

Geld für Jugendarbeit

Beim zweiten Ortstermin machten sich die Gemeinderäte ein Bild von der Wirkung der verschiedenen Leuchtmittel und Leuchtköpfe. In der Diskussion ging die Tendenz dahin, nur neue LED-Röhren zu installieren, was auch die kostengünstigere Lösung wäre. Die Abstimmung darüber erfolgt in einer der nächsten Sitzungen des Gremiums.

Gemäß der Sportförderrichtlinie vom November 2009 unterstützt die Gemeinde alljährlich die Jugendarbeit in den Vereinen. Heuer fördert sie den FC Vorbach mit 1409 Euro, den Schützenverein St. Sebastian mit 537 Euro, die Tennisfreunde mit 314 Euro und den Sportkegelverein mit 238 Euro. Die Jugendfeuerwehren Oberbibrach und Vorbach erhalten jeweils 150 Euro, die Ortsgruppen Vorbach und Oberbibrach der Katholischen Landjugend sowie der Motorradclub je 100 Euro. Aus dem Gemeinderat

Breitband-Ausbaukonzept: Förderzusage ist da80 Prozent Förderung für den Breitbandausbau bekommt die Gemeinde vom Land Bayern. Deshalb hatte sie sich auch um die Bundesförderung für die Erstellung eines sogenannten FTTB-/FTTH-Masterplans beworben. Jetzt traf die Förderzusage ein. Der Zuschuss beläuft sich auf maximal 50 000 Euro, die Gemeinde erreicht diesen Betrag aber nicht. In ihrem Fall handelt es sich dennoch um eine 100-prozentige Förderung, auch der Ingenieurkosten. Zur Verbesserung der Breitbandversorgung und Anbindung eines jeden Gebäudes in der Gemeinde an das Glasfasernetz im Zuge der Bundesrichtlinie "Förderung der Unterstützung des Breitbandausbaus" entschieden sich die Räte für das Angebot der IK-T Manstorfer und Hecht GbR aus Regensburg zur Erstellung eines FTTB-/FTTH-Masterplans. Die Kosten dafür belaufen sich voraussichtlich auf 8850 Euro netto. Der Fokus der Planung liegt auf der Verlegung von Glasfasern im Straßenraum. Das sogenannte FTTS-Konzept (Fiber-To-The-Street) kann als Grundlage zum Aufbau eines FTTB/FTTH-Netzes verwendet werden. Neben der Versorgungslage werden auch die Breitband-Infrastruktur in der Gemeinde analysiert und Möglichkeiten beim Leerrohr-Ausbau beschrieben. Dazu gehören unter anderem das Mitverlegen von Leerrohren bei Baumaßnahmen und die Erschließung von Neubaugebieten. (wmi)


Die Baufinanzierung kann man durchaus als ansprechend und positiv bezeichnen.Bürgermeister Werner Roder mit Blick auf die Kosten des neuen Dorfladens
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