Christbaumversteigerung der feuerwehr Vorbach ein gelungener Abend
Der Erste schnappt sich eine Wurst

Gut besucht war das Vorbacher Gemeindezentrum bei der alle zwei Jahre stattfindenden Christbaumversteigerung. Viel Leckeres und Nützliches wechselte gegen das höchste Gebot den Besitzer. Zusätzlich veranstalteten die Feuerwehrkameraden aus Höflas eine Tombola mit über 300 Preisen. Bild: edo
Vermischtes
Vorbach
12.01.2017
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Ein voller Erfolg war die Christbaumversteigerung der Feuerwehr Vorbach im Gemeindezentrum. Alle zwei Jahre kommt nach der Weihnachtszeit der mit zahlreichen Preisen behängte Stamm unter den Hammer. Spannung, Brotzeit und gute Stimmung waren die Zutaten für den gelungenen Abend. Und allem voran stand die große Frage: Wer steigert den Baum?

Das ungeschriebene Gesetz dabei erklärt Eduard Stopfer, der bereits viele Versteigerungen miterlebt hat: Üblich ist, dass der erste "Steigerer" sich nicht gleich den ganzen Stamm inklusive aller Preise am Anfang schnappt, sondern sich mit nur einem Teil davon zufrieden gibt und den Christbaum erneut für die Auktion zur Verfügung stellt.

Und so wurden auch diesmal in den ersten Durchgängen mittlere dreistellige Beträge für den Stamm aufgerufen. Stephan Meier machte dabei den Anfang und begnügte sich mit einer Hausmacherwurst. Auch Bürgermeister Werner Roder, der sich als Zweiter den Stamm sicherte, nahm sich nur eine Kleinigkeit. Mehrere Male wiederholte sich diese Prozedur, die Gebote wurden gegen Ende hin immer geringer. Presssäcke, Rauchfleisch und andere Brotzeit-Zutaten wechselten dabei die Besitzer. Verzehrt wurde das Meiste gleich vor Ort.

Sebastian Pittner, Robert Biersack und Hans Biersack leiteten die Auktion und überbrachten die gesteigerten Waren den neuen Besitzern. Das Team um Feuerwehr-Vorsitzenden Gerd Retzer hatte dabei alle Hände voll zu tun, denn nicht nur viele Vorbacher waren gekommen. Auch große Abordnungen aus Tremmersdorf und Ramlesreuth boten fleißig mit.

Vermeintliche Neulinge wurden auch vor typischen Streichen nicht verschont: "Zeig mal, wie weit Du Deinen Arm strecken kannst", lautete die spitzbübische Aufforderung erfahrener Einheimischer an unbedarfte Ortsfremde - wohlwissend, dass dies das einvernehmliche Zeichen für die Erhöhung des zuletzt aufgerufenen Gebots darstellt. Es empfiehlt sich für auswärtige Besucher auf jeden Fall, vor der nächsten Versteigerung 2019 Erkundigungen über die Gepflogenheiten einzuholen. Vor einigen Jahren habe einmal gleich der erste Meistbietende entgegen aller Regeln den ganzen Stamm für sich beansprucht, erzählt Eduard Stopfer. Das sei weniger gut angekommen.
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