05.05.2004 - 00:00 Uhr
WackersdorfOberpfalz

Wasmeier, Sachenbacher und Schlickenrieder in Wackersdorf - Ein höchst vergnüglicher Abend Skiprominenz auf flotter Kart-Runde

Der sportliche Wettkampf fand diesmal nicht auf Skiern statt. Obwohl sie es alle drei mit ihren Brettln zu weltweiter Bekanntheit gebracht haben. In Wackersdorf stellten sich Markus Wasmeier, Evi Sachenbacher und Peter Schlickenrieder der Aufgabe, schnelle Runden mit dem Go-Kart zu drehen.

von Autor HOUProfil

Bei Olympiaden hatte Schlickenrieder Silber und Wasmeier Doppel-Gold gewonnen. Am Montag war es genau umgekehrt: Schlickenrieder führte das Siegerteam auf der "Pro Kart"-Anlage an, "Wasi" musste sich mit Rang zwei begnügen. Wobei der noch immer flotte Schlierseer an diesem nicht nur für ihn sehr vergnüglichen Abend die schnellste Runde drehte. Wie seinerzeit, als er wie ein Pfeil die Piste hinab düste.

Bei diesem Rennen ging Evi Sachenbacher, die Langlauf-Goldmedaillengewinnerin, unter "ferner liefen" durchs Ziel. Gleichwohl: Auch ihre Zeiten konnten sich sehen lassen. Überhaupt bei all der männlichen Konkurrenz, die sich zu diesem Wettbewerb eingestellt hatte.

So viel zum sportlichen Teil des weitgehend geheim gehaltenen Besuchs der drei international renommierten Ski-Asse. Warum sie da waren, hatte einen rasch erklärten Grund: Der Wasmeier, die Sachenbacher und der Schlickenrieder haben eine enge Verbindung zum Energieerzeuger "E.ON Bayern". Und so stiegen sie dann auch mit in einen Bus, der am Montag 45 Wirtschaftsjournalisten aus dem gesamten Freistaat von Regensburg aus nach Wackersdorf brachte. Die Medienleute waren einer Einladung zur "E.ON"-Jahrespressekonferenz gefolgt und bekamen am Vorabend dieser Tagung die Gelegenheit zur Go-Kart-Fahrt in Wackersdorf. Da machten sie gerne mit und erhielten in Gestalt der drei prominenten Sportler eine sehr ernst zu nehmende Konkurrenz.

Und wie das eben dann so ist nach schnellen Runden und mehr oder minder schnittig genommenen Serpentinen: Irgendwann am späteren Abend knallte der Korken einer Magnum-Champagnerflasche, schossen Fontänen in den Hallenhimmel. Peter Schlickenrieder hatte es mit seinem Vierer-Team geschafft, dicht dahinter Markus Wasmeier.

Als das vonstatten ging, war Langlauf-Weltmeisterin Evi Sachenbacher längst schon wieder auf der Autobahn hinter München. Wer wie sie noch immer Leistungssport betreibt, der sollte tunlichst früh in die Federn. Dafür ist auch kein noch so flottes Kart-Rennen ein Ausnahmegrund.

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