Fußballer wollen mehr Einfluss im Hauptverein
Kampfabstimmung beim TV

Gerhard Eilers, Andreas Schöberl, Matthias Eilers, Barbara Nirschl, Martin Sperger und Manfred Süssens (von rechts) bilden den Vorstand des TV Wackersdorf. Links Bürgermeister Thomas Falter. Bilder: Hirsch(2)
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Wackersdorf
29.03.2018
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Vorsitzender Gerhard Eilers (rechts) und Bürgermeister Thomas Falter (links) ehrten langjährige Mitglieder und Sportler.

Die Fußballer des TV Wackersdorf wollen im Hauptverein personell stärkeren Einfluss gewinnen, dringen mit ihrem Vorhaben aber nicht durch. Bei den Neuwahlen des Führungsgremiums setzt der Vorstand seine Kandidaten durch.

Während in anderen Vereinen händeringend Führungskräfte gesucht werden, gab's bei der Hauptversammlung des TV Wackersdorf Kampfabstimmungen. Für den bisherigen "Wirtschaftsvorstand" Nicole Hutterer schlugen die Fußballer Johannes Oberndorfer vor. Der Vorstand des Hauptvereins setzte Matthias Eilers dagegen. Eilers wurde mit 32 zu 22 Stimmen gewählt.

Auch bei der Wahl des Sportvorstands unterlagen die Vertreter der Fußballsparte. Ihr Kandidat Roland Oberndorfer (24 Stimmen) zog gegen Amtsinhaberin Barbara Nirschl (29) den Kürzeren. Oberndorfer verzichtete daraufhin auf eine Wahl zum Beisitzer.

Letzte Periode für Eilers

Alle anderen Kandidaten wurden am vergangenen Samstag einstimmig gewählt. Auch Vorsitzender Gerhard Eilers, der seine letzte Amtsperiode ankündigte. Bürgermeister Thomas Falter versprach den Mitgliedern, dass in der geplanten Multifunktionshalle an der Fabrikstraße auch Sportbetrieb möglich sein werde. Das hörten die Aktiven gerne, denn der Trainings- und Spielbetrieb in der Dreifachturnhalle sei auf Kante genäht. Vorsitzender Eilers führt einen Verein mit 1209 Mitgliedern. Er ließ das Sportgelände sperren, bis das neue Sportheim fertig ist.

Die Jugendfußballmannschaften sind derzeit bei der DJK Steinberg und beim SV Fischbach untergebracht, die beiden Herrenteams nutzen den Nebenplatz des Sepp-Simon-Stadions in Schwandorf. Sascha Ruby, Abteilungsleiter Fußball, erinnerte an die Wackersdorfer Hallentage mit 128 Teams und 1500 Kindern. Gesamtjugendleiter Armin Vogel erhofft sich vom neuen Funktionsgebäude "Aufschwung in der Fußballabteilung". Die Handball-Sparte hat 252 Mitglieder, davon 84 Jugendliche. Aktuell stehen drei Herrenmannschaften in einer Spielgemeinschaft im Spielbetrieb.

Laut dem Abteilungsleiter Kegeln, Jürgen Rink, gehören der kleinsten Sparte des TV nur noch 14 Mitglieder an. Die Sportart sterbe in der Oberpfalz aus, bedauerte Rink. Die Sparte Taekwondo zählt 107 Mitgliedern, berichtete Georg Gleixner. Im Punktspielbetrieb der Tennisabteilung waren zuletzt sechs Teams gemeldet. In der Tischtennisabteilung sind 90 Spieler aktiv. Sie verteilen sich auf sechs Herren-, zwei Damen-, fünf Jungen-, eine Mädchen- und eine Senioren-Mannschaft. Spartenleiter Gerd Stopfer klagt über "große terminliche Schwierigkeiten". Für die 16 Mannschaften benötige er dringend Hallenkapazitäten. Die Gymnastik-Abteilung unter Marita Minke bietet zahlreiche Trainingsangebote.

Die Geehrten

Die Ehrentafel für 750 Spiele im Tischtennis erhielt Fritz Fleischmann. Die Leistungsnadel in Gold für 500 Spiele gab es für Herbert Kurz und Jan Schwill, die in Silber für 250 Spiele für Eric Stopfer. Seit 25 Jahren gehören Sabine Hauser, Christina Köhler, Martin Scharf, Herbert Trepte, Armin Vogel und Klaus Buttler dem Verein an, Seit 50 Jahren sind Wolfgang Hauptig, Werner Seidel und Engelbert Simbeck dabei. Albert Hoferer ist seit 60 Jahren Mitglied.

Der neue VorstandDem neuen Vorstand des TV Wackersdorf gehören Vorsitzender Gerhard Eilers, stellvertretender Vorsitzender Martin Sperger, Wirtschaftsvorstand Matthias Eilers, Sportvorstand Barbara Nirschl, die Kassenverwalter Manfred Süssens und Ulrich Minke, die Schriftführer Andreas Schöberl und Ulrike Pelikan-Roßmann, Gesamtjugendleiter Armin Vogel, Frauenvertreterin Helga Linsenmeier, Beisitzer Georg Diermeier, Paul Münster, Helga Linsenmeier, Alfred Bösl, Juliane Lotter und Nicole Hutterer. Als Kassenprüfer stellten sich Anneliese Buttler und Georg Diermeier zur Verfügung. (rhi)
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