Leiche im Brückelsee der seit 17 Jahren vermisste Amberger
Klarheit nach DNA-Analyse

Polizeitaucher suchten vor wenigen Tagen am Brückelsee nach weiteren sterblichen Überresten der männlichen Leiche. Die Suche wurde aber ergebnislos abgebrochen. Nun steht fest, dass es sich bei dem gefundenen Leichnam um einen seit 17 Jahren vermissten Mann aus Amberg handelt. (Foto: Götz)
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Wackersdorf
03.07.2017
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Der Verdacht hat sich bestätigt: Die Untersuchungen des Instituts für Rechtsmedizin Erlangen ergaben zweifelsfrei, dass es sich bei der am 20. Juni im Uferbereich des Brückelsees gefundenen Leiche um einen seit 17 Jahren vermissten Mann aus Amberg handelt. Das teilte das Polizeipräsidium Oberpfalz am Montagvormittag mit.

Seit Juli 2000 wurde der damals 39-Jährige vermisst. Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen mit Leichensuchhunden, Booten und Polizeitauchern im Ufer- und Gewässerbereich wurde der Vermisste nicht gefunden. Weitere groß angelegte Absuchen der Kripo Amberg mit Unterstützung von Einheiten der Bereitschaftspolizei München und Nürnberg im November 2001 und im Juli 2010 verliefen ergebnislos.

Wie wir berichteten, fand ein Passant am 20. Juni am Ufer des Brückelsees eine stark verweste Leiche. Schnell kam die Vermutung auf, dass es sich dabei um den seit 17 Jahren vermissten Mann handeln könnte. Eine DNA-Analyse am Institut für Rechtsmedizin in Erlangen bestätigte nun diesen Verdacht. Nach wie vor gibt es laut Polizei keine Anhaltspunkte, aus denen auf eine Gewalttat geschlossen werden könnte.
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