20.03.2018 - 14:22 Uhr
Wackersdorf

Ressourcen sollen gebündelt werden Zwei Vereine fusionieren

Drei Jahre lang haben die Verantwortlichen darauf hingearbeitet und Juristen bemüht. Nun ist es soweit: Die bisherigen Fremdenverkehrs- und Kulturvereine von Wackersdorf und Steinberg am See fusionieren zum "Tourismus- und Kulturverein Wackersdorf-Steinberg am See".

Harald Bemmerl, Anton Zizler, Thomas Falter und Sepp Egartner (von links) wollen mit "frischem Saatgut" den Tourismus im Seenland neu beleben. Bild: Hirsch
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

Wackersdorf/Steinberg am See. Der FVKV Steinberg bestand seit 1971 und hatte zuletzt 56 Mitglieder. Der TKV Wackersdorf wurde vor 40 Jahren gegründet und besaß bei der Auflösung 53 Mitglieder. Seit 2005 haben die beiden Vereine bereits zusammengearbeitet, Unterkunftsverzeichnisse erstellt, Radwanderungen und Ausflüge organisiert. Nun verschmelzen die beiden Vereine zu einem neuen. Die Vorsitzenden Anton Zizler (Steinberg am See) und Sepp Egartner (Wackersdorf) erklären die Gründe: Gemeinsame Interessen, Bündelung der Kräfte, Kosten- und Arbeitsersparnis, Vorteile der Vermarktung des Fremdenverkehrs in der Verwaltungsgemeinschaft.

Vorsitzender des neuen Vereins mit aktuell 99 Mitgliedern ist Anton Zizler. Zu seinen Stellvertretern wurden bei der Gründungsversammlung Sepp Egartner und Hans Bosch gewählt. Dem Vorstand gehören ferner Kassenverwalterin Gabriele Wiendl, Schriftführerin Ursula Kluhs-Friedl sowie die Beisitzer Jakob Scharf, Sofia Pfeffer, Bernd Mitschke, Achim Käsbauer, Hans Reiger und Hans Bronold an. Zur "Gastrosprecherin" wurde Martina Bösl ernannt.

Beim Besuch im Rathaus formulierten die Vorsitzenden ihre Ziele: Ausbau des Fahrrad- und Wandertourismus, Förderung des kulturellen Lebens in den Gemeinden, Verstärkung der Präsenz in den sozialen Netzwerken, Vernetzung der Vereine und Institutionen in der Verwaltungsgemeinschaft. "Oberstes Gebot ist die Gastfreundschaft", versichern Anton Zizler und Sepp Egartner.

Bürgermeister Thomas Falter begrüßt die Entscheidung und erhofft sich von der Bündelung neue Impulse für die Entwicklung des Fremdenverkehrs im Oberpfälzer Seenland. "Es wird viel entstehen", ist sich der Steinberger Bürgermeister Harald Bemmerl sicher. Er verweist auf einen gemeinsamen Abend am Freitag in den Rathausstuben in Wackersdorf, bei dem langjährige und verdiente Mitglieder geehrt werden sollen. Das "Saatgut", das die Vorsitzenden zum Termin im Rathaus mitgebracht hatten, sollte symbolisch für einen "florierenden, nachhaltigen Tourismus" stehen. Nach dem Motto: "Der Boden ist gut aufbereitet, damit darauf etwas Neues wachsen kann."

Es wird viel entstehen.Harald Bemmerl, Bürgermeister Steinberg am See, zeigt sich zuversichtlich

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