Sonntagsdichter sorgen für Gedichte, Anekdoten und Musik
Geschichten zum Schmunzeln

Die Sonntagsdichter stellten ihre neuen Geschichten und Anekdoten vor, begleitet von den Musikern Günter Schmid und Johannes Bauer. Bild: Hirsch
Vermischtes
Wackersdorf
13.04.2018
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Geschichten, Gedichte und Anekdoten, von heiter bis besinnlich-ernst, präsentierten die "Sonntagsdichter" bei ihrer Lesung im Mehrgenerationenhaus. Die Sprecherin des Literaturkreises, Ingeborg Baier, führte durch das Programm, das Günter Schmid und Johannes Bauer musikalisch begleiteten. Alfons Treu sorgte mit einer Geschichte gleich für Schmunzeln. Ein Esel und eine Giraffe verliebten sich ineinander. "Die junge Liebe war wunderschön, doch übrig blieben ein alter Esel und eine Giraffe mit Arthrose in den Knien."

Fritz Buchfink erinnerte an eine erste Liebe mit zehn Jahren und an eine alte Liebe, "die er nach langer Zeit wieder getroffen hat". Hildegard Heller berichtete von "einer enttäuschten Liebe". Ein Mann betrügt seine Frau, die sich revanchiert: "Nun ist sie ausgezogen und hat das Konto abgeräumt." Josef M. Mickisch hat Zwiegespräche beim Josefi-Verein notiert: "Servus Sepp, woasst du, ob der Bepp kummt?" Oder: "Wie geht es dem Bepperl und dem Joschka?" Schließlich: "Der Jo, die Josefa und der Seff waren auch schon lange nicht mehr da". Gesine Jaehnert beobachtete die Natur und begrüßte nach der langen grauen Winterzeit das Frühlingswehen.

Helga Kuttner kann sich nur mit einem "Seitensprung" vor den Autos retten, die durch die Regenpfützen sausen. Lisa Neumeier fragt sich zu Beginn der Sommerzeit, wer ihr denn da eine Stunde geklaut habe. Sie rät den Politikern: "Lasst die Stunden so laufen, wie der Herr sie gemacht hat." Ingeborg Baier hat ein Rezept für Allergiker: "Mach Tür und Fenster zu, dann hast du deine Ruh." In einer anderen Geschichte erzählt sie von einem Mann, der beim Rasenmähen die Pfingstrosen erwischt hat.
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