21.02.2004 - 00:00 Uhr
WaidhausOberpfalz

Abfertigung und 26 Lkw-Plätze an Autobahnabfahrt Zollamt zieht um

von Friedrich Peterhans Kontakt Profil

Die Oberfinanzdirektion Nürnberg hat offenbar eine neue Bleibe für das künftige Binnenzollamt Waidhaus gefunden. "Wir hoffen, dass wir nächste Woche den Vertrag unterzeichnen können", sagt Walter Lengert, der die Planungen koordiniert. Das Bundesfinanzministerium als vorgesetzte Behörde habe dazu bereits grünes Licht gegeben. Danach mietet der Zoll sich auf dem Gelände an der Autobahnabfahrt ein, das der österreichische Spediteur Johann Luxbauer aus Suben gekauft hat.

Der Zoll will dort auf 300 Quadratmetern ein "Front Office" beziehen, wo fünf Beschäftigte sich mit der Lkw-Abfertigung beschäftigen. Die Vorbereitung dazu, das heißt die Daten, die Spediteure dem Zoll per E-Mail schicken, wird im "Back Office" am alten Grenzübergang der B14 erledigt.

Zudem mietet die Bundesbehörde von Luxbauer 26 Lkw-Stellplätze. Wie Bürgermeister Anton Schwarzmeier mitteilte, wollen sich auch vier Waidhauser Speditionen auf dem Areal niederlassen.

Für den Zoll und die Fuhrunternehmer drängt die Zeit bis zum EU-Beitritt Tschechiens am 1. Mai. Wie berichtet, können sie das Gemeinschaftszollamt auf tschechischem Hoheitsgebiet nicht mehr nutzen, da dafür mit dem Nachbarland kein völkerrechtliches Abkommen rechtzeitig zu Stande kommt. Dies liegt offenbar an bürokratischen Hürden auf tschechischer Seite.

Wie viel Personal der Zoll in Waidhaus künftig einsetzt, ist noch unklar. "Es hängt davon ab, wie das neue Zollamt angenommen wird", sagt Lengert.

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