Arbeitskreis fordert Fußgängerüberweg und holt sich dazu bei Freien Wählern Unterstützung
Sicher zur Autobahnkirche

Lokales
Waidhaus
17.04.2013
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Auf Unterstützung durch die Freien Wähler baut der Arbeitskreis "Ökumenische Autobahnkirche". Zwei Themen brennen den Mitgliedern auf den Nägeln. Zum einen der Bau eines Fußgängerüberwegs an der Dreifaltigkeitskapelle, zum anderen die Realisierung der Rad- und Gehwegverbindung entlang der Staatsstraße zwischen Waidhaus und Pfrentsch.

Sprecherin Gunhild Stempel konnte Landtagsabgeordnete Tanja Schweiger aus Pettendorf bei Regensburg in Begleitung des Weidener Ortsvorsitzenden und Landtagskandidaten Alois Frank zu einem Ortstermin gewinnen. Das Anliegen begründete Stempel in erster Linie mit einer wesentlich besseren Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer rund um das Kirchlein.

Vielbefahrene Straße

Die Autobahnkirche steht mitten im Straßenraum und der Eingang führt weder auf einen Gehsteig noch auf einen Platz, sondern direkt auf die vielbefahrene Eslarner Straße. Zudem treffen hier die Waidhauser Landstraße und der Autobahnzubringer unmittelbar aufeinander. Der Gehsteig verläuft in der Eslarner Straße auf der gegenüberliegenden Seite.

Ihre weitere Forderung nach einem kombinierten Geh- und Radweg zwischen Pfrentsch und Waidhaus stützte Stempel auf die erhebliche Verkehrsgefährdung für Radfahrer und Fußgänger.

Schwerer Unfall

Nicht nur die Schüler und Bürger aus Pfrentsch könnten durch einen Rad- und Fußweg entlang der Staatsstraße Waidhaus gefahrloser erreichen, sondern auch die vielen Lastwagenfahrer, die zwischen dem Binnenzollamt und dem Discountmarkt ständig zu Fuß unterwegs sind. Wie gefährlich das Miteinander von motorisierten und unmotorisierten Verkehrsteilnehmern ist, habe auch der schwere Unfall am 2. Januar an der Autobahneinfahrt gezeigt.
Die ausländischen Brummifahrer gingen oft zu zweit nebeneinander auf der Staatsstraße und seien für Autofahrer vor allem bei Dämmerung leicht zu übersehen. Denn diese benützten mangels anderer Alternativen den stark befahrenen Straßenraum.

Über alle Forderungen hinaus, sieht Stempel im Anliegen des Arbeitskreises auch eine Bereicherung für den örtlichen Tourismus. Landtagsabgeordnete Schweiger erhielt mit ihrem Kollegen einen Eindruck vom Inhalt der Forderungen Stempels, zumal der Verkehr während des Treffens pausenlos an der Autobahnkirche vorbeirollte. Gleiches galt für die Schilderung der Situation rund um das Binnenzollamt und die Autobahnbrücke mit den beiden Ausfahrten. Fußgänger, Radfahrer,

Autos und Lastwagen bleibe keine andere Alternative, als die Brücke gemeinsam auf der Fahrspur zu überqueren. Schweiger und Frank versprachen, sich der beiden Probleme zeitnah anzunehmen.
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