04.03.2018 - 20:00 Uhr
Waidhaus

Polizei hält Verkehrsberuhigung in Reichenau für nicht erforderlich Keine Tempo-30-Zone

Bürgermeisterin Margit Kirzinger informierte in der Marktratssitzung über eine Verzögerung des Nutzungskonzepts für den "Feiler-Stodl" in Reichenau durch die neu beauftragte Architektin Petra Hofmann aus Weigendorf. Es werde noch weitere sechs Wochen dauern.

von Josef ForsterProfil

Zu den aktuellen Messergebnissen in der Bahnhofstraße merkte die Sitzungsleiterin an, dass lediglich bei drei Prozent Geschwindigkeitsüberschreitungen vorlagen. Trotzdem sollten Überlegungen angestellt werden, den Bereich für die Umwandlung in eine Tempo-30-Zone vorzusehen. Da es sich um die Zufahrt zu Musikschule, Kindertagesstätte, Bushaltestelle und TSV handle, will sie diese in einer der nächsten Sitzungen thematisieren.

CSU-Fraktionssprecher Stefan Harrer wollte wissen, wie es mit einer 30er Zone im Ortsteil Reichenau steht. Kirzinger verwies auf eine Verkehrsschau mit der Polizei. Demnach werde eine entsprechende Regelung als "nicht sinnvoll" erachtet. Harrer wurde jedoch ergänzend eine konkretere Auskunft in Aussicht gestellt.

Eine neue Anlage zur Chlordosierung braucht es für die Bäder in der "Bäckeröd". Die Dringlichkeit sei mit der Verwaltung und den Fraktionssprechern diskutiert worden, sagte die Rathauschefin. Anlagenwart Albrecht Müller habe zudem Kontakt mit dem Lieferanten aufgenommen, wonach eine Installation Ende März in Aussicht gestellt worden sei.

Die Eile untermauerte die Rathauschefin auch mit Blick auf den ersten Durchströmungsversuch im Frühling, der bereits mit der neuen Anlage erfolgen soll. Harrer sah dies ebenso: "Sollte der Versuch Probleme bereiten, dann haben wir ausreichend Zeit." Ins gleiche Horn stieß Josef Schmucker: "Für die alte Anlage wären Ersatzteile nur noch hinausgeworfenes Geld." Ohne Gegenstimme kam die Firma Aquatec-Jünger bei Kosten von knapp 17 000 Euro netto zum Zuge.

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