Stadtrat Vohenstrauß
Es gibt viel zu tun

In den Ausbau des Hütbrunnenwegs könnte eine Lösung für den Schwerlastverkehr aus Richtung Pleystein integriert werden. Bild: fjo
Politik
Waidhaus
06.12.2016
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Auf die Mitglieder des Verkehrsausschusses kommt viel Arbeit zu. Geschuldet ist dies vor allem den zahlreichen Anregungen und Wortmeldungen der Teilnehmer in den Bürger- und Ortsteilversammlungen.

Vohenstrauß. (fjo) Als Bürgermeister Andreas Wutzlhofer den Tagesordnungspunkt im Stadtrat aufgriff, sah sich das Gremium 59 Einzelthemen gegenüber. Um nicht jeglichen Zeitrahmen der Sitzung zu sprengen, erklärten sich die Mitglieder mit einer Begrenzung auf die von der Verwaltung als diskussionswürdig erachteten Punkte einverstanden.

Einzelfallentscheidung

Für eine Mutter in Roggenstein, die einen Krippenplatz im Ortsteil vermisste, dürfte es zu einer Einzelfallentscheidung kommen. Das Landesamt für Denkmalpflege wird vom beabsichtigten Rückschnitt des Bewuchses auf dem einstigen Burgareal Rackendorf in Kenntnis gesetzt. In die Liste der sanierungsbedürftigen Straßen wurde die Abzweigung bei der Zieglmühle nach Matzlesrieth aufgenommen.

Unverzügliche Nachbesserungen auf den Roggensteiner Spielplätzen sagte der Bürgermeister zu, ebenso die Erneuerung des eingesunkenen Kanaldeckels in der Altenstadter Sonnenstraße. Eine Tonnagenbeschränkung für die Neumühlstraße ist ein weiterer Punkt, der in den Verkehrsausschuss kommt. Gleiches gilt für den aus Richtung Pleystein nach Vohenstrauß einfahrenden Schwerlastverkehr. Hierzu regte Johann Gösl eine generelle Lösung durch einen entsprechenden Ausbau bei der bereits ins Auge gefassten Generalsanierung des Hütbrunnenwegs an.

Dass in Kaimling die beauftragte Entsorgungsfirma die Straßeneinläufe nicht ordentlich reinige, entkräftete Wutzlhofer unter Hinweis auf eine Nachkontrolle vehement. Für eine neue Nepomukstatue im Kaimlinger Brückenbereich holt die Stadt Angebote ein. Die dortigen Steinsitzbänke erhalten bis zum Frühjahr auch eine Holzauflage in Eigenfertigung der Stadt und der Badeweiher eine neue Ruhebank. Der Trauschendorfer Weg kommt in die Liste der sanierungsbedürftigen Straßen.

Spätestens im Frühling wird die Sanierung der maroden Stützmauer entlang der Ortsstraße in Altentreswitz geschehen. Ob die Reinigung und Entleerung der Schächte dort nur unzureichend oder auch in zu großen Abständen erfolgt, wird geprüft. Der unerlaubten Ablagerung größerer Mengen Grüngut bei Grünhammer gehen die Verantwortlichen nach. Der Oberflur-Hydranten in Altentreswitz wird in Kürze erneuert. Die Ortsdurchfahrt von Braunetsrieth wird ausgebessert, eine Erneuerung der Asphaltdecke werde es aber nicht geben. Nicht nur für Ex-Stadtrat Erich Völkl war die Ausklammerung der öffentlichen Toilettenanlage bei der Generalsanierung des Rathauses unverständlich. Das Thema wird deshalb in die Haushaltsberatungen aufgenommen, sicherte Wutzlhofer zu. Weiterer Punkt für den Verkehrsausschuss ist die Prüfung der Parkplatzsituation rund um das Krankenhaus an der Oberlinder Straße und der Pfarrgasse.

Ortsbesichtigung

Die Erneuerung der Straße "Am Bahndamm" steht in der Sanierungsliste, die Bankette sind bereits erneuert worden. Eine zeitnahe Lösung kündigte Wutzlhofer für eine Generalsanierung des Braunetsriether Wegs von der Physiotherapie Argauer-Fischer bis auf Höhe des Ingenieurbüros Bamler an. Mit dem kombinierten Geh- und Radweg vor der Tankstelle Dobner setzt sich der Verkehrsausschuss bei einer Ortsbesichtigung auseinander. Der Amtsbote ist damit bei Dienstgängen überhängende Sträucher und zu breit gewachsene Hecken zu fotografieren, damit der schriftlichen Aufforderung der Stadtverwaltung zum Rückschnitt auch Beweisbilder beigefügt werden können.

Weitere Themen aus BürgerversammlungenDie Nutzung der Friedhofsparkplätze in Waldau als Container- und Anhängerlager geht in den Verkehrsausschuss. Die Fiedlbühlstraße erhält auch ohne diesen ein neues Tempo-30-Schild. Eine baldige Lösung sah das Stadtoberhaupt für das Tor des alten Waldauer Feuerwehrhauses durch einen Vor-Ort-Termin, zu dem alle Vereine mit eingeladen würden. Gleiches gelte für die fehlenden Infotafeln am Bocklweg, die bereits im Rathaus lagern und zum Beginn der neuen Radlsaison angebracht würden. Für das marode Stück des Weges zwischen der städtischen Kläranlage und Steinach sicherte Bürgermeister Andreas Wutzlhofer eine Ortsschau zu.

Alle 2000 Lampen der öffentlichen Straßenbeleuchtung würden Zug um Zug auf LED umgestellt. Als eigener Punkt komme die Bestellung von Feldgeschworenen auf die Tagesordnung der nächsten Stadtratssitzung. Entwarnung gab der Rathauschef für das kaputte Bankett der Straße zwischen Kößing und Böhmischbruck, nachdem der Bauhof die Schäden bereits behoben habe.

Einen "regelrechten Volkswandertag" prophezeite Wutzlhofer den erforderlichen Teilnehmern bei der im Frühjahr zu erwartenden Abnahme der Digitalisierung: "Da sind mindestens 15 Kilometer zu begutachten." Außerdem informierte er über eine positive Zusage zur gewünschten Bevorzugung des Gewerbegebiets. (fjo)
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