Brüder führen weiterhin den SV Pfrentsch an
Wunsch nach mehr Zusammenhalt

Josef Eschenbecher (sitzend, Zweiter von rechts) und sein Bruder Ernst Eschenbecher (dahinter) stehen weiterhin an der Spitze des SV Pfrentsch. Bild: fjo
Sport
Waidhaus
29.08.2017
214
0

Der SV Pfrentsch setzt auch in Zukunft auf Vorsitzenden Josef Eschenbecher. Dieser findet in der Jahreshauptversammlung aber auch kritische Worte.

Pfrentsch. Draußen lief die Feier, und drinnen war Aufmerksamkeit gefragt. Während des bestens frequentierten Sommernachtsfests hielt der Sportverein die Versammlung. Erstmals drehte sich auf sportlicher Seite alles um die neue Spielgemeinschaft (SG) mit dem TSV Waidhaus.

Die erste Fußballmannschaft verpasste den Aufstieg in die Kreisklasse nur knapp. In der "Zweiten" gab es Probleme. Hier war es manchmal schwierig, ein Team zu stellen. Das Lob für den Fortbestand "dieses Unterfangens" galt deshalb Spielführer Andreas Wagner: "Ohne dich würde es keine zweite Mannschaft mehr geben", machte Vorsitzender Josef Eschenbecher deutlich. "Wir und die Spielgemeinschaft brauchen dich." Auf die neue SG ging der Vorsitzende ebenso ein: "Nach mehreren Anläufen hatte es geklappt. Die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut, besonders mit den Verantwortlichen."

Für den Spielbetrieb und bei den Trainingseinheiten wünschte sich Eschenbecher jedoch wesentlich "mehr Zusammenhalt und mehr Pünktlichkeit, dass jeder mehr Zeit mitbringt und mehr für den Verein arbeitet". Mit den Zuständen in den letzten Monaten zeigte er sich "absolut nicht zufrieden. Das war mehr als mau. Wir brauchen künftig ein Mehr an Miteinander".

Bei den Neuwahlen gab es eine Veränderung beim Posten des Kassiers. Diesen übernimmt künftig Thomas Zielbauer. An der Vereinsspitze änderte sich mit den Brüdern Josef und Ernst Eschenbecher nichts. Um die Protokolle kümmern sich künftig Patrick Preßl und Petra Schmid. Als sportlichen Leiter bestätigten die Mitglieder Stefan Preßl aus Vohenstrauß. Als Beisitzer fungieren Bernhard Burger, Andreas Wagner, Lukas Zetzl und Toni Preßl. Die Kasse prüfen Steffi Beugler und Andreas Wagner.

"Es ist viel Zeit, die ihr für den SV und den Ortsteil einbringt", lobte zweiter Bürgermeister Markus Bauriedl. Er hob den Vorsitzenden als Motor heraus, der immer vorangehe und antreibe. Besonders gefreut habe ihn der Zusammenschluss mit dem TSV Waidhaus, aber nicht nur weil auf Anhieb fast der Aufstieg geglückt wäre und es in der neuen Saison bis jetzt "richtig gut ausschaut".

Das war mehr als mau. Wir brauchen künftig ein Mehr an Miteinander.SV-Vorsitzender Josef Eschenbecher
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.