04.04.2018 - 20:00 Uhr
WaidhausOberpfalz

Immer weniger Helfer im Nachwuchsbereich TSV braucht Betreuer und Trainer

TSV-Vorsitzender Manfred Schneider schlägt Alarm: "Da die Zahl der freiwilligen Helfer immer geringer wird, werden Organisation und Spielbetrieb immer schwieriger. Das funktionierende Gerüst unseres Vereins ruht nur noch auf wenigen Schultern." Noch finde sich immer wieder jemand, um die anfallenden Aufgaben gemeinsam zu meistern, aber wenn die Älteren nicht mehr so können, sehe es zappenduster aus.

Seit dem Jahreswechsel betreut Daniel Grötsch die F-Jugend. Bild: fjo
von Josef ForsterProfil

Ganz dringend würden bereits unverzüglich weitere Betreuer für die Fußball-Jugendmannschaften benötigt, um ein individuelles Training der einzelnen Altersstufen zu gewährleisten. Was dem Fußballnachwuchs dennoch gelang, fasste Jugendbetreuer Reinhold Strobl zusammen. Die F-Jugend betreute er zunächst selbst, dann übernahm Christian Staudinger junior die zehn Kinder. In sieben Spielen gelangen zuletzt zwei Siege und ein Unentschieden. Staudinger betreute auch die E-Jugend, der zunächst ein zweiter Platz mit 15 Punkten und einem Torverhältnis von 29:30 Toren glückte. Die Nachwuchsabteilung entschied, wegen der knapper gewordenen Spielerzahl bei der SpVgg Moosbach und dem TSV Eslarn wegen einer Spielgemeinschaft (SG) anzufragen. Dank der bisherigen guten Zusammenarbeit wurde die SG Oberpfälzer Grenzland gegründet.

Für die Jahrgänge 2007/2008 übernahm Strobl die Betreuung mit Alex Kühner (Eslarn) und Jonathan Bulenda (Moosbach). Nun agieren 32 Spieler in 3 Mannschaften, davon 7 Waidhauser. Die E 1 erreichte unter 8 Mannschaften den 3. Platz (14 Punkte und 35:23 Tore). Die E 2 wurde unter 6 Mannschaften 3. (11 Punkte, 20:24 Tore). Das E-3-Team kam auf den 4. Rang (10:40). Viel Spaß bereitete die Saisonabschlussfahrt durch die Spende von Bürgermeisterin Margit Kirzinger.

"Bei allen Mannschaften ist die Zuverlässigkeit der Spieler, als auch Spielereltern besonders zu betonen. Bei den Trainingseinheiten waren bis auf wenige krankheitsbedingte Ausfälle immer alle Kinder anwesend und bei den Spielen kam es nie zu einem unentschuldigten Fernbleiben", sagte Strobl.

Die Unterstützung durch die Eltern, etwa bei der Trikotwäsche oder Fahrdiensten, bezeichnete er als "vorbildlich". Und das, obwohl durch die SG der organisatorische und logistische Aufwand nun wesentlich höher sei. "Seit dem Jahreswechsel betreut Daniel Grötsch die F-Jugend, da sich Staudinger aus zeitlichen Gründen zurückgezogen hat. Unterstützung durch weitere Betreuer und Trainer wäre absolut notwendig und nicht nur wünschenswert."

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