"Silberpfeil" Waidhaus muss mehr trainieren
Spicker wieder nur auf dem letzten Platz

Der Spickerverein Silberpfeil ehrt zum Saisonabschluss Ernst Gilch, Gerald Brenner und Maximilian Mack (von links) als beste Aktive. Bild: fjo
Sport
Waidhaus
15.04.2018
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Frankenreuth. Wieder einmal endete die Saison an Ostern nicht gerade rosig für den Spickerverein "Silberpfeil". Dennoch standen die Zeichen in der Jahresversammlung am Sonntag im Gasthaus Mack alles andere als auf schlechter Laune.

Vorsitzender Gerald Brenner startete die Zusammenkunft mit dem aktuellen Mitgliederstand, der nach dem Tod von Alfons Völkl und dem Eintritt von Dominik Putzer unverändert bei 83 Personen liegt. Der nach vielen Jahren Pause wiederbelebte Kehraus zog eine ausgezeichnete Akzeptanz nach sich, so dass eine Beibehaltung ziemlich wahrscheinlich wird.

Mit seinem Bericht gab Sportleiter Brenner eine detaillierte Übersicht zur abgelaufenen Saison 2017/18. Die erste Mannschaft landete - wie im Vorjahr - wieder nur auf dem letzten Platz der Tabelle. 2:18 Punkte und 4020 Ringe reichten einfach zu nicht mehr. Lediglich ein bisschen besser schnitt die zweite Mannschaft ab, die mit 6:14 Punkten und 3742 Ringen auf den vorletzten Platz kam, punktgleich mit dem Vierten.

Mit viel Beifall ging die Ehrung der drei besten Spicker im Anschluss über die Bühne. Mit 1135 Ringen trug der Vorsitzende selbst über ein Viertel zum Gesamtergebnis bei und ging als Vereinsbester aus der Saison. Platz zwei belegt Nachwuchstalent Maximilian Mack (1023) vor Ernst Gilch (987). Zum Abschluss dankte der Sportleiter Vereinswirtin Angelika Mack für die Räume, die zum Training und für die Wettkämpfe zur Verfügung standen.

"In der Kasse schaut es nicht schlecht aus", sagte Schatzmeisterin Maria Zitzmann. Das positive Jahresergebnis sei nicht zuletzt auf die vielen Kuchenspenden zurückzuführen. Um eine bessere Nutzung des Trainingsangebots bat Gilch wenig später, "um nicht immer alleine üben zu müssen". Vonseiten der Sportleitung und des Vorstands erhielt er uneingeschränkte Zustimmung, damit sich dadurch auch ein besseres Ergebnis in der nächsten Saison erzielen lasse.

Nach Pilsen im Vorjahr hatte sich Elfriede Müllner mit Prag um ein Reiseziel für den Vereinsausflug im Herbst kundig gemacht. Die Schifffahrt auf der Moldau und eine Stadtführung bei Kosten von rund 50 Euro fand jedoch noch kein einmütiges Votum. In einer der nächsten Sitzungen sollen Alternativen diskutiert werden.
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