Adventskonzert der Stubenmusik Waidhaus
Moidla geben Gastspiel

Ein grandioses Adventskonzert boten die Musiker in der Pfarrkirche St. Emmeram. Bild: fjo
Vermischtes
Waidhaus
22.12.2016
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Ein fernsehreifes Adventskonzert geht in der Pfarrkirche über die Bühne. Das Publikum freut sich über die Einstimmung auf die Feiertage.

(fjo) Ergreifend und innig musizierten sich alle Mitwirkenden in die Herzen der Gäste. Die "Stubenmusik Waidhaus" lieferte unter Leitung von Bernhard Kreuzer ein großartiges Konzert. Dazu passte das erstmalige Gastspiel der "Schönseer Moidla" ins ausgeklügelte Programm.

Aus München angereist

Zither- und Hackbrettklänge des Damenquartetts aus Kerstin Wilka-Dierl, Regina Messer, Sonja Kick und Maria Zitzmann unterstrichen den heimatlichen Charakter. Dazu spielten Reinhard Zilk Kontrabass und Helmut Meyer Geige. Eigens war er zum Konzert aus München angereist. Den Klangkörper umrahmte mit seiner Gitarre Leiter Kreuzer.

Neue Spielarten ergaben die Einsätze von Philipp Bauriedl mit der Steirischen. Alle zusammen stimmten mit dem "Christmettenjodler" gleich zum Beginn kraftvoll in das Ereignis ein. Hans Mäckl führte durchs Programm. "Im Wald iss so staad" aus der "Heiligen Nacht" von Ludwig Thoma bekräftigte gleich beim zweiten Titel den hohen Anspruch, welchen die Mitwirkenden sich selbst auferlegt hatten.

Der festliche Gesang bildete einen wesentlichen Eckpfeiler beim Gelingen, wofür neben den Gästen aus Schönsee die Sänger der "Stubenmusik" verantwortlich zeichneten: Hermann Wölfel, Eberhard Reber, Ludwig Greß senior, Ernst Meindl, Alfred Kirzinger und Richard Wölfl. Doch auch beim ersten Instrumentaltitel "Staade Weis" brillierten die Spieler.

Im Programm folgten "A Stern steht am Himmel" und "Es ist für uns eine Zeit angekommen". Während Stefan Dierl entscheidend bei der Tontechnik mitwirkte, galt der Dank des Ensembles noch jemandem: dem langjährigen Freund und Unterstützer Ludwig Peyerl.

Im ersten Soloblock der "Schönseer Moidla" erfuhren die Besucher vom "Advent is a Leichtn" und erfreuten sich an den beiden Marienliedern "Gegrüsset seist du Maria" sowie "Maria übers Gebirge ging". Etwas ganz Überraschendes folgte mit dem "Oh mia bitt ma euch" von Kathi Stimmer-Salzeder in alpenländischer Art und Weise.

Außergewöhnliche Werke

Das Gedicht über das "Weihnachtsgeschenk für die Ehefrau" von Toni Lauerer war Aufgabe von Richard Wölfl. Weitere Höhepunkte hatte auch die "Stubenmusik" vorbereitet, als nach dem "Ave Maria zur Heiligen Nacht" und den außergewöhnlichen Werken "Mettngong" und "Monscheiniga" mit dem von Kreuzer komponierten und arrangierten "Fräiha woar Weihnacht'n schö" aufwartete. Regina Messer und Bernhard Kreuzer übernahmen dabei, begleitet vom Chor, den Soloauftritt.

Das über Waidhaus hinaus sehr beliebte "Christkindl host me vergessen" sangen im letzten Soloteil der "Stubenmusik" Maria Zitzmann und Bernhard Kreuzer im Duett. So kraftvoll, wie die eineinhalb Stunden beste Unterhaltung begannen, so endeten diese auch wieder durch ein gemeinsames Stück aller Interpreten: "A Weihnacht wia's früher war". Viel Beifall war den Akteuren gewiss. Abschließend wurden die Zuhörer lediglich noch um eine Spende für einen sozialen Zweck gebeten.
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