10.04.2018 - 20:00 Uhr
WaidhausOberpfalz

Architekten stellen Entwurf für Lernort vor Alles dreht sich um die Biene

Auf dem Programm der Bürgerversammlung stand das Allerneueste zum Leader-Projekt "Lernort Biene". Christine Pschorn und Franz Rembold vom gleichnamigen Landschafts-Architekturbüro aus Windpaißing bei Nabburg informierten im Hans-Sommer-Sportheim des TSV: "Die Biene ist zwar noch nicht auf der Roten Liste", sagte Rembold. "Wenn es jedoch so weitergeht, schaut es wohl ziemlich schlecht für diese Insekten aus. Viele Imker haben deswegen bereits das Handtuch geworfen." Der Waidhauser Marktrat habe dieses Problem erkannt und die Marktgemeinde werde hierzu einen außerordentlichen Beitrag leisten.

Am Kreuzberg wird gebaut. Allerdings noch kein Lernort, sondern die Breitbandverbindung für den Weiler Pfälzer Hof. Bild: fjo
von Josef ForsterProfil

Pschorn stellte Details der Planung vor: Eine serpentinenartige Wegeführung solle auch älteren und gehbehinderten Besuchern das Begehen des Hangs erleichtern. Den Mittelpunkt stellten drei sechseckige Pavillons inmitten des weitläufigen Geländes dar. Der vorbeiführende Radweg ins Nachbarland Tschechien werde durch einen ebenen Zugang herausgestellt; die hoffentlich artenreiche Bienenwiese jedoch lediglich mittels eines Rundwegs erschlossen.

"Wer hält die WC-Anlagen in Ordnung", wollte OWV-Vorsitzender Detlef König wissen, worauf Pschorn auf den gemeindlichen Bauhof verwies. Pfarrer Georg Hartl wurde auf Nachfrage bestätigt, dass der Imkerverein zum Projekt informiert sei und mitmachen werde. Als veranschlagte Gesamtkosten nannte die Landschaftsarchitektin einen Betrag von 165 000 Euro. Insgesamt 90 000 Euro, also 60 Prozent, seien als Fördermittel zugesagt. Auf die Oberflächen der Wege im geplanten Areal ging Pschorn nach Aufforderung von Josef Schmucker ein. Die neue Anlage bezeichnete Josef Balk "als sehr gut", wollte aber wissen, was mit dem großen Holzkreuz geschehen sei, dass die Feuerwehr 1973 dort aufgestellt habe. Bürgermeisterin Margit Kirzinger begründete den Abbau mit dem morschen und sanierungsbedürftigen Zustand, bestätigte aber auch, dass für die Wiedererrichtung noch keine Entscheidung getroffen worden sei. Sie sicherte zu, das Kreuz im Auge zu behalten "weil es ist ja auch das Wahrzeichen für den Kreuzberg ist". Pfarrer Hartl bat, den Weg an der Nepomukstatue vorbei auszulichten, um den Blick auf den Kreuzberg besser freizugeben.

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