Bürger öffnen ihre Adventsfenster in Frankenreuth
Altes Brauchtum neu belebt

Eine Terrassentür dekorierte Elke Günter (Mitte) als Adventsfenster im Waidhauser Ortsteil Frankenreuth. Bild: fjo
Vermischtes
Waidhaus
19.12.2016
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Frankenreuth. (fjo) Auf eine Zeit als es noch keine elektrische Straßenbeleuchtung gab, geht der Brauch von Adventsfenstern zurück. Sie dienten den Roratebesuchern auf Hin- und Rückweg zur Orientierung durch die oft stockdunklen Ortschaften.

Im Waidhauser Ortsteil belebte Simone Randig die lange Zeit vergessene Tradition vor Jahren aufs Neue. Auch heuer kümmerte sie sich wieder um die Organisation der einzelnen Teilnehmer. Pünktlich mit dem Advent begann der Reigen bei Irmgard Schwarzmeier. Als weitere Stationen folgten Abende bei Randig selbst und vor dem "Enzian"-Schützenhaus.

Die "Woihauser Straßenmusikanten" begleiteten unter Leitung ihres Chefs, Dieter Hanauer, in großer Besetzung die Premiere des Adventsfensters von Elke Günter am Freitagabend. Nicht nur den bekannten "Andachtsjodler" spielte die Kapelle in einem zauberhaften Arrangement. Die Geschichte vom kleinen Mädchen und ihrem treuen Tannenbaum erzählte Günter gleich nach dem Hochziehen des Fensterrollos.

Ein kräftig loderndes Kesselfeuer erwärmte dazu die Gäste und spendete etwas Licht. Viele Bewohner nahmen den Termin zum Feierabend gerne wahr. Den Abschluss des besinnlichen Teils bildete ein gemeinsam gesprochenes Gebet. Dann lud die Hausherrin ihre Gäste zur Selbstbedienung in ihre Küche ein. Heißer Glühwein stand an erster Stelle.

Erika Hagner war dann am Sonntagabend dran, und als letzte Station wird am Mittwoch, 21. Dezember, um 17.30 Uhr Halt bei Marina Grötsch gemacht. Traditioneller Abschluss ist an Heiligabend, 24. Dezember, 14 Uhr, vor der Dorfkapelle.
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