Bundespolizei findet Elektroschocker, Böller und Schlagringe
Knisternde und explosive Ladung

Diese 30 Elektroimpulsgeräte, als Taschenlampe getarnt, beschlagnahmten Bundespolizeifahnder aus Waidhaus bei einem 24-jährigen Hessen. Bild: Polizei
Vermischtes
Waidhaus
13.01.2017
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Zwei Waffen-Schmuggelfälle beschäftigte die Bundespolizei aus Bärnau und Waidhaus am gestrigen Donnerstagnachmittag: Elektroschocker und illegale Böller.

Ob der 24-Jährige die unerlaubte Ware weiter verhökern oder verschenken wollte, blieb unklar. Klar war, dass der Mann durch die Einfuhr von 30 als Taschenlampen getarnten Elektroschockern gegen das Waffengesetz verstoßen hat. Fahnder der Bundespolizeiinspektion Waidhaus hatten den Hessen auf einem Parkplatz der A 6 kontrolliert und waren im Kofferraum auf die brisante Ladung gestoßen. Die Taschenlampen konnten sowohl leuchten, als auch Stromstöße mit über 5000 Volt abgeben. Sie wurden beschlagnahmt und der "Waffenimporteur" angezeigt.

Suboptimales Versteck

Kurze Zeit später entdeckte die Bundespolizei ein eher suboptimales Versteck von zwei jungen Männer (17 und 19 Jahre alt), die von einer Einkaufstour im tschechischen Cheb (Eger) zurückkamen. Sie hielten das Versteck ihrer eingeschmuggelten Ware offenbar für gut. Zumindest solange bis Fahnder des Bundespolizeireviers Bärnau bei einer Kontrolle in Hundsbach, einem Ortsteil von Waldsassen, die 20 illegalen Böller (Marke "Dum Bum") und sechs Schlagringe unter den Polstern der Rücksitzbank entdeckten. Die vermeintlichen Schnäppchen kommen den Jungs aus Oberfranken teuer zu stehen. Zum einen werden Waffen und Pyrotechnik beschlagnahmt, zum anderen müssen sie mit Geldstrafen wegen Verstößen gegen das Waffen- und das Sprengstoffgesetz rechnen.
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