Feuerwehr Pfrentsch blickt auf 2016 zurück
„Es ist was los in Pfrentsch“

Urkunden und Abzeichen gingen bei der Feuerwehr Pfrentsch an Sebastian Kleber (links), Patrick Sauer (Sechster von links), Wolfgang Voit (Mitte), Julia Landgraf (Achte von rechts), Stefan Lang (Sechster von rechts) und Alexander Werner (Fünfter von rechts). Bild: fjo
Vermischtes
Waidhaus
10.01.2017
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Die Feuerwehr Pfrentsch ist gut aufgestellt. In der Jahreshauptversammlung berichtet Kommandant Andreas Neuber von 19 Einsätzen.

Pfrentsch. (fjo) Eine gewisse Heiterkeit erzeugte er mit seiner Feststellung in der Jahresversammlung der Ortswehr schon, aber er betonte: "So steht es offiziell in den Vorschriften." Nachdem er Patrick Sauer zum Feuerwehrmann ernannt hatte, war die Beförderung von Julia Landgraf zum Oberfeuerwehrmann an der Reihe. Da horchten selbst altgediente Aktive auf.

376 Einsatzstunden

Für die Weiterbildung zu Maschinisten händigte der Kommandant die entsprechenden Urkunden an Vorsitzenden Wolfgang Voit aus Eslarn und Alexander Werner aus. Gleiches galt für Stefan Lang und Sebastian Kleber aufgrund des bestandenen Atemschutzlehrgangs.

Nach dem Ausscheiden der Aktiven Johann Grötsch, Johann Lang und Gerhard Gilch aus Altersgründen verzeichnet die Feuerwehr Pfrentsch aktuell 74 Dienstleistende und 7 Jugendanwärter. Die Zahl der Atemschutzträger stieg auf 10 Personen. Der Rettungskräfte wurden im vergangenen Jahr zu 19 Einsätzen, darunter 6 Brände, gerufen. 70 Aktive leisteten dabei 376 Einsatzstunden. An der staatlichen Feuerwehrschule in Würzburg bildete sich Thomas Lang zum Gerätewart weiter.

1890 Kilometer legte man 2016 mit dem Feuerwehrauto zurück. Für das Reinigen und Instandhalten des Gerätehauses mitsamt den Außenanlagen wendeten die Mitglieder rund 300 Stunden auf. Die laufenden Unterhaltszahlungen wurden von der Marktgemeinde Waidhaus und teilweise auch aus der Vereinskasse bezahlt.

Aus der Jugendgruppe berichtete stellvertretender Kommandant Thomas Müller von der Anschaffung neuer Schutzkleidung, vorrangig Jacken. Weitere Ergänzungen seien in diesem Jahr vorgesehen. Überlegungen zur Anschaffung eines Anhängers, welcher jene für technische Hilfeleistungen erforderliche Ausrüstung beherbergt, stellte Vorsitzender Voit in den Raum.

"Ihr seid immer da, wenn ihr um Hilfe gerufen werdet. Es waren zum Teil sehr aufwendige Einsätze, darunter auch sechs Brände zu verzeichnen. Das ist schon sehr viel", erklärte Bürgermeisterin Margit Kirzinger. Sie gratulierte den Beförderten und dankte den Teilnehmern an den Weiterbildungsmaßnahmen: "Das kommt nicht von ungefähr. Es gibt genügend, denen so etwas zu viel ist."

Dem Feuerwehrverein galt ein ergänzender Dank für die finanzielle Unterstützung, etwa durch den neuen Beamer im Schulungsraum oder beim Unterhalt des Gerätehauses. Ihr Lob galt der "guten Zusammenarbeit mit immer kurzen Wegen". Da heuer ein Schwerpunkt in der Erneuerung und Erweiterung der Bekleidungsausrüstung liegt, sehe sie eine Unterstützung durch den Marktrat zuversichtlich entgegen. "Was ihr braucht, das ist erforderlich. Da stehen wir zu 100 Prozent dahinter", betonte die Rathauschefin.

"Alles in bester Ordnung"

Die fortwährende Hilfestellung im Nachbarort Burkhardsrieth war Marktrat Wolfgang Bauriedl ein Dankeswort wert. Ehrenkommandant Johann Lang beurteilte das Engagement seiner Nachfolger positiv: "Da rührt sich was. Es ist was los in Pfrentsch." Zudem erklärte er die Rechnungsstellung durch die Gemeindeverwaltung nach Einsätzen detailliert. Das Schlusswort gehörte Ehrenvorsitzenden Josef Zetzl: "Es ist alles bestens in Ordnung."
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