Gewässer in Hagendorf in tristem Zustand
Weiher dümpelt vor sich hin

Ein Jahr liegt der Dorfweiher in Hagendorf nun brach. Nun folgt die genaue Beobachtung des Untergrunds, der austrocknen soll. Bild: fjo
Vermischtes
Waidhaus
09.12.2016
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Hagendorf. Schlittschuhlaufen und Eisstockschießen sind im Waidhauser Ortsteil heuer keinesfalls möglich. Mitarbeiter des Bauhofs haben den Dorfweiher abgelassen. Er liegt nun mindestens ein ganzes Jahr brach. Während die Marktverwaltung die Bevölkerung rechtzeitig über die Aktion informiert hatte, traf es den auf rund 100 Wildenten gewachsenen Bestand unvorbereitet. Mittlerweile sind alle Tiere verschwunden, und der Teich inmitten des Orts bietet ein tristes Bild.

Austrocknen das Ziel

Spätestens 2018 dürfen die Bürger dafür auf eine große Neugestaltung des gesamten Areals hoffen. Der Startschuss für die Maßnahme liegt bereits ein paar Wochen zurück, als sich Bürgermeisterin Margit Kirzinger mit Diplom-Biologin Mathilde Müllner von der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt und Bauhofleiter Johannes Grötsch bei einem Ortstermin abstimmte. Die Beteiligten einigten sich zunächst auf ein kontrolliertes und überwachtes Ablassen. Nun folgt über einen längeren Zeitraum die genaue Beobachtung des Untergrunds, der austrocknen soll. Ist dies geschehen, will die Diplom-Biologin erneut nach Hagendorf kommen, um Flora und Fauna zu begutachten. Dabei sollen dann die erforderlichen Maßnahmen ermittelt werden.

Den Förderantrag für die naturpflegerischen Schritte hat die Kommune bei der Regierung der Oberpfalz eingereicht, da mit einem Zuschuss bis zu 70 Prozent gerechnet werden könne. In einem zweiten Abschnitt plant die Gemeinde die Neugestaltung aller Uferflächen. Zur Planung sind Gespräche mit der Dorfgemeinschaft angedacht.
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