20.02.2018 - 20:00 Uhr
Waidhaus

Grenzbachfischer blicken auf 2017 zurück Zu trocken für guten Fang

Die Grenzbachfischer Waidhaus sind ein sehr fleißiges Völkchen. Die Pflege einheimischer Gewässer liegt ihnen besonders am Herzen. Allerdings macht ihnen 2017 das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Im Vorstand gibt es eine wichtige Veränderung.

Zweiter Bürgermeister Markus Bauriedl gratuliert Martin Binder, Robert Zetzlmann, Thomas Grötsch (hinten, von rechts) und Wolfgang Müllner (links) zur Wahl. Ludwig Grötsch (vorne, Mitte) wird als Jungangler mit den meisten Arbeitsstunden geehrt, sowie Roland Schwarzmeier (Zweiter von links) verabschiedet. Bild: fjo
von Josef ForsterProfil

Frankenreuth. Ein umfangreiches Tagesprogramm mussten die Grenzbachfischer bei ihrer Jahreshauptversammlung bewältigen. Roland Schwarzmeier wurde durch sein Ausscheiden aus dem Vorstand (zwei Jahre Vorsitzender und zwölf Jahre Stellvertreter) mit einer Urkunde und einem Geschenk für sein langjähriges Engagement geehrt.

Anton Bauer erhielt ebenfalls eine Urkunde, da er zum Jahresende 2017 ausschied, um nicht "als Karteileiche zu dienen" und Platz für Nachwuchs zu machen. Die Ehrungen standen vor den Neuwahlen im Mittelpunkt am Samstag im Vereinslokal "Zur Glashütte" bei Familie Mack. Vorsitzender Wolfgang Müllner gab einen umfassenden Bericht über das zurückliegende Vereinsjahr. "Mit besonderem Stolz und Dank" verwies er auf die hohe Zahl der 176 Arbeitsstunden für den Erhalt der einheimischen Gewässer.

Besonders hob Müllner hervor, dass drei Grenzbachfischer ihre Stunden für den Arbeitsdienst mehr als erfüllt haben, darunter auch das jüngste Mitglied, Ludwig Grötsch. Als Besatzmaßnahmen und Bestandserhaltung wurden insgesamt 75 Kilogramm einheimische Salmoniden in die Vereinsgewässer eingebracht. "Leider war das Jahr 2017 durch anhaltende Trockenheit und zu wenig Niederschlag in den Wintermonaten durch Niedrigwasser geprägt, was sich deutlich auf die Angelfischerei auswirkte", sagte der Vorsitzende. Besonders wurde auch das verstärkte Auftreten von Fressfeinden, wie Minks und mittlerweile eine sehr starke Population von Fischottern beobachtet.

Kassenwart Thomas Grötsch berichtete von einem kleinen Plus. Zweiter Bürgermeister Markus Bauriedl wies auf den Stellenwert der Grenzbachfischer für die Hege und Pflege der einheimischen Gewässer, sowie auf die große Kameradschaft hin. Der Verein unterstütze durch gezielte Aktivitäten den Umweltschutz. Außerdem würden durch die Übernahme von Arbeitseinsätze Kosten im Gemeindehaushalt eingespart, die ansonsten die Allgemeinheit tragen müsste.

Nach dem Ausscheiden von Anton Bauer konnte ein neues Mitglied aufgenommen werden. Es wurde wie in der Geschäftsordnung vorgesehen in geheimer Abstimmung bestimmt. Den vakanten Posten von Roland Schwarzmeier übernahm bei den Wahlen Martin Binder. Die übrigen Posten im Vorstand sind weiterhin durch Wolfgang Müllner (Vorsitzender), Thomas Grötsch (Kassenwart) und Robert Zetzlmann (Schriftführer) besetzt. Der Termin für den traditionellen Preisschafkopf wurde neu festgelegt. Die Mitglieder einigten sich auf den letzten Sonntag im Oktober. Zum Abschluss informierte Müllner über geplante Termine. Er erwähnte vor allem das Gartenfest, das der Verein zum 50-jährigen Bestehen am 29. Juli ausgerufen hat.

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