18.03.2018 - 20:00 Uhr
Waidhaus

Jahreshauptversammlung des Katholischen Frauenbunds Waidhaus Frauen frieren nicht mehr

Aus dem Kolpingheim ist ein Schmuckstück geworden. Auf welch mysteriös anmutendem Wege es dazu kam, erfahren die Mitglieder des Katholischen Frauenbunds in der Jahreshauptversammlung.

Christl Kaas (links) ist Sprecherin des Katholischen Frauenbunds in Waidhaus und steht mit Marianne Dobner sowie Jutta Reinisch (Dritte und Vierte von links) an der Spitze des Vereins. Bild: fjo
von Josef ForsterProfil

Ein Dreigestirn steht nunmehr an der Spitze des örtlichen Zusammenschlusses. Jutta Reinisch, Marianne Dobner und Christl Kaas erhielten im Café Lindner das einmütige Votum der Mitglieder, wobei Letztere zusätzlich als Sprecherin der Gemeinschaft fungiert.

In den engeren Vorstand wählten die Frauen Beate Böhm als Kassiererin und Evi Menzel als Schriftführerin. Brigitte Janisch, Hildegard Reber und Gerda Gilch, Rosemarie Planner und Anna Federlein stehen als Beisitzerinnen zur Verfügung.

Beinahe heitere Züge trug der Rückblick zur Entwicklung des Kolpingheims als neues Domizil für die Pfarrangehörigen. Bei vielen Zusammenkünften und Veranstaltungen war es den Teilnehmern oftmals recht kalt gewesen. Kaas erinnerte deshalb an die Bitte aus Reihen der Mitglieder, zumindest einen Ofen für das neben der Pfarrkirche stehende Gebäude anzuschaffen.

Großer Sanierungsbedarf

Der Antrag sei zwar bei der Kirchenverwaltung nicht ganz auf taube Ohren gestoßen, jedoch sei dabei auch ein wesentlich größerer Sanierungsbedarf gesehen worden. Daraus habe sich innerhalb weniger Wochen der Anstoß entwickelt, um dem in die Jahre gekommenen Bau ein komplett neues Aussehen zu geben.

Selbst beim Vorstand habe dies zu einem Richtungswandel geführt, ergänzte Kaas. Denn zunächst sei ein Umzug des Mobiliars vom Gartenzimmer im Keller nach oben als ausreichend angesehen worden. Doch zu einer kompletten Runderneuerung hätten diese Teile nicht mehr gepasst. Andererseits wollte die Frauengemeinschaft das Vorhaben trotzdem unterstützen.

Daraus erwuchs wenig später die Idee, für den neuen Saal eine Küchenzeile zu finanzieren. Diese durften die Mitglieder schließlich auch selbst auswählen und bei der Anordnung der Geräte ihre Ideen sowie Vorschläge einbringen. Nun sei die neue Versammlungsstätte fast fertig und "überzeugte bereits bei den ersten Veranstaltungen voll und ganz". Gastreferentin Bezirksvorsitzende Martha Bauer hatte den im Raum Weiden produzierten Film "Leben ist Veränderung" mitgebracht. Monika Helmstreit und Regina Diegel, die nun bereits seit mehr als 15 Jahren als "Schrägschrauben" auf vielen Bühnen unterwegs sind, wurden als Mitwirkende sofort erkannt.

Bei "Stifteaktion" dabei

Im Anschluss griff Bauer die aktuelle "Stifteaktion" des Verbands auf. Ein Mitmachen sicherte ihr Kaas spontan zu. Pro Stift könne dadurch ein Cent für Mädchen und Frauen in libyschen Flüchtlingslagern für schulische Bildung zur Verfügung gestellt werden. Eine Sammelbox werde Kaas in Kürze in der Pfarrkirche postieren.

Die neugewählte Sprecherin informierte zudem über die durchgeführte Satzungsänderung. Danach gab es Geschenke für die Austrägerinnen der Verbandszeitschrift und für die Kassiererinnen der Beiträge. Vor der Bekanntgabe des Jahresprogramms stand die Soli-Brot-Aktion im Mittelpunkt des Interesses.

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