Kfz-Händler Michael Mages am Ende seiner Kräfte
Nichts geht mehr am Waidhauser Zollhof

Derzeit geht gar nichts mehr auf dem Autohof Waidhaus. Unternehmer Michael Mages kommt nicht zu seiner Firma, die in unmittelbarer Nähe angesiedelt. Brummis versperren ihm den Weg.
Vermischtes
Waidhaus
05.04.2018
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Kfz-Händler Michael Mages war am Donnerstag mit seinen Nerven am Ende. "Eine Stunde habe ich heute gebraucht, um zu meiner Firma am Autohof zu gelangen." Seine Ehefrau kam aus Richtung Weiden, und ihr erging es ebenso. Obwohl Polizisten aus Vohenstrauß vor Ort waren, gab es wegen des Staus an der dort ansässigen Spedition kein Vorwärtskommen. Versprechungen des Spediteurs und der Gemeinde scheinen längst vergessen. Mages fühlt sich auf ganzer Linie im Stich gelassen. Die Brummis stauten sich auf der Staatsstraße bis zu den Autobahnzubringern zurück. Hauptproblem ist nach wie vor die einzige Zufahrtsstraße zu Spedition und Zollhof. Parkende Sattelzüge entlang der Strecke machen ein Durchkommen unmöglich. Obwohl der Bereich mit einem absoluten Haltverbot beschildert ist, stellen sich die meist ausländischen Kraftfahrer zur Abfertigung dort auf. Demzufolge ist auch ein Verlassen des Zollhofs durch die Sattelschlepper unmöglich. Der stehende Betrieb nervt nicht nur Mages, sondern auch Berufspendler die viel mehr Zeit einplanen müssen. Am Dienstag, 10. April, soll es zu einem Gespräch mit Bundestagsabgeordnetem Albert Rupprecht kommen. Dadurch erhofft sich Mages Hilfe. "Das ist ein Unding wie ich zu meiner Firma kommen soll. Kein anderer Unternehmer würde sich so etwas gefallen lassen." Bild: dob

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