12.02.2018 - 20:00 Uhr
Waidhaus

Landerer Ball in Reichenau Sportler stapeln gar nicht tief

Der Zusammenhalt der Arbeitsgemeinschaft der Waidhauser Schützenvereine beschert dem "Landerer Ball" einen ausgezeichneten Besuch. Aber auch die Sportler liefern einen Beitrag zum Gelingen.

Viel Akrobatik zeigt "Dirty Surprise" beim "Landerer Ball" in Reichenau. Bild: fjo
von Josef ForsterProfil

Reichenau. Während die Einheimischen die Plätze in der Gaststube bei der Schenke bevorzugten, tummelten sich die auswärtigen Gäste dort, wo ansonsten scharf geschossen wird. Das Musikerduo "Fiede & Ritch" lieferte die passende Musik. Mit Tanz- und Schunkelrunden feierte die bunte Gesellschaft bis weit in die Nacht hinein den gemeinsamen Faschingsball von Ortswehr und den "Scharfschützen".

Durch das Mitwirken von Mitglied Daniel Grötsch stand der Gastauftritt der Tanzgruppe "Dirty Surprise" des TSV Waidhaus frühzeitig fest. Als es auf Mitternacht zuging, kündigte Feuerwehr-Vorsitzender Hans-Jürgen Spitzner die illustre Gruppe an. Alle sieben Tänzer schlüpften zunächst in eine Drachenhaut und drehten gemeinsam die Eröffnungsrunde im Saal.

Dann erheiterte TSV-Vorsitzender Manfred Schneider barfuß in einem japanischen Kimono mit einem kurzen Soloauftritt. Ihm folgte ein musikalisch betonter Judokampf durch Franz Strobl junior und Daniel Grötsch, den Abteilungsleiter Thomas Wild als Schiedsrichter wertete. Erneut mimte Schneider die Überbrückung zum neuen Sketch, bevor Eva Breitschafter und Lisa Hierold mit Fabian Hölzl eine erste Tanzchoreografie boten. Manuel Strobl und Felix Uschold gesellten sich weniger später dazu.

Als das Quintett die Bühne verließ, erschien Schneider als Volksmusikstar, der wild auf sein Schlagzeug einhämmerte. Dazu gesellten sich Franz Strobl junior (Gesang), Wild (Gitarre), und wenig später Grötsch. Während der Parodie auf ein Schlagerlied klatschte und sang der ganze Saal freudig mit. Mit Eva Breitschafter an der Seite glückte Uschold im Anschluss der Paarauftritt.

Das ganze Ensemble rückte beim anschließenden Gemeinschaftstanz in den Mittelpunkt des Geschehens. Sprünge und Dreher durften dabei nicht fehlen. Auf den Schultern ihrer Mittänzer lieferten sich Uschold und Grötsch schließlich hoch oben ein Duell mit ihren Samurai-Schwertern. Erntete die Schar bereits im Laufe ihrer rund viertelstündigen Show allerhand Applaus, so waren die Gäste am Ende völlig aus dem Häuschen. Die geniale Umsetzung wollten üppig belohnt sein. Schnell mischten sich darunter begeisterte "Zugabe"-Rufe und die Gruppe willigte gerne ein. Darauf folgte Teil zwei der kurzweiligen Gaudi mit einem erneut viertelstündigen Ablauf.

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