06.04.2017 - 11:30 Uhr
WaidhausOberpfalz

Möglicher Fuß- und Radweg über Autobahnbrücke Sicher über die Autobahn

Die Chancen für eine erneute Aufwertung des Bocklwegs in der Gemeinde Waidhaus steigen. Besonders Pfrentsch würde davon profitieren. Der Besuch von Bürgermeisterin Margit Kirzinger beim Schirmherrn des letzten Heimatfestes, Staatssekretär Gerhard Eck, zog nun weitere Gespräche nach sich.

Die Leitplanken an der Autobahnbrücke sind ein Hindernis für den neuen Fuß- und Radweg zwischen Waidhaus und Pfrentsch. Sollten diese versetzt werden können, erhöhen sich die Chancen für das Vorhaben. Bilder: fjo (2)
von Josef ForsterProfil

Der seit vielen Jahren gehegte Wunsch vieler Bürger, vor allem aus Pfrentsch, nach einem sinnvollen Rad- und Fußweg zwischen dem Ortsteil und Waidhaus hat mehrere Gründe. Die Mitnutzung der stark frequentierten Staatsstraße birgt nicht nur für Kinder ein hohes Unfallpotential. Andererseits existiert im gesamten Gelände kein nutzbarer Feldweg als Alternative, während der bestehende Bocklweg aufgrund der doppelten Streckenlänge für viele Bürger ausscheidet.

Zwei Möglichkeiten

Die Rathauschefin informierte die Pfrentscher über den Auftrag aus München an das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach, die Möglichkeiten im Zusammenhang mit der Autobahnbrücke zu prüfen. Dazu tauschte sich Kirzinger mit dem Leiter des Amts, Gerhard Kederer, aus.

In Betracht kommen die Mitbenutzung der Autobahnbrücke oder der Bau einer separaten Brücke für einen kombinierten Rad- und Gehweg. Letztere Alternative würde jedoch nach ersten Schätzungen "eine Unmenge an Geld verschlingen".

Aufhorchen lasse die aktuelle Aussage, dass eine Nutzung der Brücke über die Autobahn nicht mehr gänzlich ausgeschlossen werde. Dazu prüfe die Behörde das Versetzen der Leitplanken, um dadurch Platz für den Radweg zu schaffen. Im weiteren Verlauf Richtung Pfrentsch könne unterhalb des Autohofs eventuell ein Stück des unweit der Staatsstraße verlaufenden Feldwegs genutzt werden. Noch offen seien die Kosten und wer diese übernimmt. Die Möglichkeit für die Kommune, in Sonderbaulast und mit Zuschüssen vorzufinanzieren, bestünde bereits. "Vielleicht bringen wir sogar genug Mittel zusammen, um das Projekt zu finanzieren", erklärte Kirzinger.

Mögliche Abkürzung

Sollte es zur Verwirklichung kommen, würden davon die Nutzer des Bocklwegs profitieren. Noch vor dem Ortseingang Waidhaus ließe sich die neue Trasse für eine Abkürzung direkt nach Pfrentsch - entlang der Staatsstraße - nutzen, um über die Straße vorbei am SV-Sportheim kurz darauf wieder auf der Originalstrecke weiter zu radeln.

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