04.07.2017 - 17:00 Uhr
WaidhausOberpfalz

OWV Pfrentsch feiert 40-jähriges Bestehen Gelungener Schachzug

Die eigens kreierten Fahnen mit den markantesten Details der Ortsgeschichte empfangen die vielen Gäste beim zweiten Festtag zum 40-jährigen Bestehen des OWV Pfrentsch. Bei den Reden weist Bürgermeisterin Margit Kirzinger auf einen besonderen Schachzug hin.

Auf der weitläufigen Veranda der Waldhütte feierte Stadtpfarrer Hans Ring aus Pleystein den Festgottesdienst für den OWV. Bilder: fjo (2)
von Josef ForsterProfil

Pfrentsch. (fjo) Von der Masse der Frühaufsteher, die sich am Kirchenzug vom Schützenhaus bis hinaus in den Hochwald zur Vereinshütte beteiligten, waren am Sonntag Festleiter Wolfgang Bauriedl und Vorsitzende Rosi Grötsch enorm angetan. Ein festlicher Choral durch das "Große Vereinsorchester" des Musikvereins Waidhaus eröffnete den Festgottesdienst, den Stadtpfarrer Hans Ring mit vielen Gläubigen feierte.

"Wir wollen heute danken, dass diese Gemeinschaft das Vereinsgeschehen in ihrem Heimatort bereichert", erklärte der Priester. Der Dank gelte aber vor allem Gott, der für diese Gemeinschaft segnend wirke. "Er mutet uns nicht nur Sorgen und Angst zu. Er schenkt uns auch Freude und Mut. Er lässt uns nicht allein. Gott ist gut."

In seiner Ansprache erklärte Stadtpfarrer Ring: "Ich denke die OWV-Mitglieder wissen, warum wir heute feiern. Um wieder das Bewusstsein für Gottes gute und schöne Schöpfung zu wecken." Aus eigener Erfahrung wisse er auch, dass das Miteinander in diesem Verein nie zu kurz komme. Nach dem Schlusslied gab Festleiter Bauriedl das Kommando zur Aufstellung zum Weiterzug ins Festzelt.

Vorsitzende Grötsch nannte in ihrer Rede die Namen aller Gründungsmitglieder und listete Eckpunkte aus der Vereinschronik auf. Bürgermeisterin Margit Kirzinger gestand, sich besonders über die Anfrage zur Übernahme der Schirmherrschaft gefreut zu haben: "Ich habe diese Aufgabe sehr gerne übernommen, wobei die äußerst liebenswerte und fürsorgliche Vorsitzende den Ausschlag gab." Auf den OWV Pfrentsch sei immer Verlass.

Kirzinger dankte für den Blumenschmuck im Ortsteil und sah in der Übernahme des Zollschießplatzes "einen der besten Schachzüge in der Vereinsgeschichte". In weiteren Reden würdigten Stadtpfarrer Ring, Ehrenschirmherr Uli Grötsch, Hauptvereinsvorsitzender Armin Meßner und Marktrat Ewald Zetzl die Verdienste des OWV, wofür sich die Vorsitzende mit gut gefüllten Brotzeitkörben einzeln bedankte.

Der Patenverein aus Georgenberg überreichte durch Vorsitzenden Manfred Janker ein Aquarell der Gehenhammer Mühle von Reinhold Schultes. Meßner ehrte Vorsitzende Grötsch darüber hinaus mit dem silbernen Ehrenzeichen des Hauptvereins für ihr verdienstvolles Wirken.

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