12.06.2017 - 16:16 Uhr
WaidhausOberpfalz

Pfarrer Georg Hartl segnet neugestaltete Anlage Am Brunnen vor dem Nepomuk

(fjo) An ihrer verkehrsreichsten und exponierten Position errichtete die Marktgemeinde ein neues Schmuckkästchen. Am Sonntagvormittag war Einweihung der Nepomukanlage. Ein Festgottesdienst zum Patrozinium der Dreifaltigkeits-, Autobahn-, Radweg- und Simultankirche stand am Beginn. Viele Gäste waren der Einladung aus dem Rathaus gefolgt.

Nach der Einführung von Bürgermeisterin Margit Kirzinger (links) segnete Pfarrer Georg Hartl die neugestaltete Nepomukanlage. Bild: fjo
von Josef ForsterProfil

"Es freut mich, dass die neu gestaltete Nepomukanlage bei der Bevölkerung gut ankommt und die Waidhauser diese als weitere Bereicherung und positive Aufwertung des Ortsbildes sehen", sagte Bürgermeisterin Margit Kirzinger. Sie informierte über den Fördersatz von 60 Prozent aus dem Bundesprogramm "Stadtumbau West". Dies könne nur ein Gewinn für Waidhaus sein. "Es sollen sich nicht nur unsere Gäste, sondern auch die Waidhauser in ihrer Gemeinde wohlfühlen."

Daran knüpfte Architekt Rudolf Meißner aus Waldthurn "ein paar Überlegungen" zur Gestaltung des Platzes, der gut sichtbar sei und durch das Alleinstellungsmerkmal der Autobahnkirche einen besondere Anziehung ausübe. Die an ihn gerichtete Umsetzung mit einer "relativ detaillierten Zielformulierung" sollte zu einem Halt, zum Informieren und Verweilen einladen. Anregungen und Wünsche aus Waidhaus habe er in die Entwürfe einarbeiten dürfen, so dass es am Ende der Planung ein gemeinsames Konzept geworden sei.

Meißner berichtete aber auch über die "vielen Abstimmungen", die notwendig gewesen wären. Der Wunsch nach einem Zebrastreifen zwischen der Anlage und der Autobahnkirche führe für ihn jedoch zu weit. "Ich denke, es gibt noch andere Möglichkeiten." Die geschwungene Betonbank stelle für ihn den Rücken und zugleich die Abgrenzung zu der stark befahrenen Einfallsschneise dar. Sehr viele persönliche Rückmeldungen bestätigten, dass die Anlage von der Bevölkerung sehr gut angenommen werde. "Für mich ist es eine Freude, dass uns eine Aufwertung an dieser Stelle gelungen ist." Den "Böhmischen Wind" spielte dazu das Trio "Zs" im Anschluss und prompt wehte es die Notenblätter vom Ständer.

Für den Festakt und Frühschoppen hatte Philipp Bauriedl mit Marina und Reinhold Zilk den "Dreifaltigkeitslandler" einstudiert. Vor dem Segen formulierte Pfarrer Georg Hartl das Volkslied "Am Brunnen vor dem Tore" etwas um und machte daraus "Am Brunnen vor dem Nepomuk", dessen Statue 230 Jahre alt sei. Dieser Nepomuk stehe nicht an einer Brücke und sei deshalb umso mehr ein Aufruf, um Brücken der Menschlichkeit zu bauen. Die Anlage zeige deutlich: "In Waidhaus leben Menschen, die gastfreundlich sind. "

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