Rosenmontagsball in Vohenstrauß
Oldiegarde rockt die Halle

Einem Tollhaus glich die Stadthalle beim Rosenmontagsball durch ein Publikum, das völlig aus dem Häuschen war. Bild. fjo
Vermischtes
Waidhaus
13.02.2018
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Der Faschingsverein (VFV) kann mit seinem Wikinger-Motto eine sehr erfolgreiche Saison mit viel Publikum verbuchen. Der Rosenmontagsball in der Stadthalle macht da keine Ausnahme.

Vohenstrauß. Nach Pflicht und Kür bahnte sich zum Faschings-Endspurt die Ausgelassenheit den Weg. Alles war ein bisschen lockerer, ein bisschen legerer und vor allem ein bisschen anders. Die Kostüme der Prinzengarde erhielten ein paar Extras, und als besonderen Hingucker ließen sich die männlichen VFV-Mitglieder glitzernde Bärte aufmalen.

Bereits die Eröffnungsshow war gespickt mit zusätzlichem Klamauk. Mit den Präsidenten Tobias Plödt und Tom Daschner aber fand ein geniales Duo zusammen, das die närrische Zeit lebte und eindrucksvoll verkörperte. Deren Späßchen und Wortspiele schuf die Grundlage für eine stimmige Moderation durch die vielen Programmpunkte.

Gäste aus Amerika und Indien wurden zur Ordensverleihung von Prinzessin Ramona I. und Prinz Christian III. sogar in englischer Sprache auf die Bühne geholt. Davor verfolgte das begeisterte Publikum den Auftritt der Jugendgarde. Alle Augen richteten sich auf die Saalmitte und an den Rändern des Parketts ging es unter den Zuschauern ganz schön eng zu. Andererseits zeigte sich gerade hier, welch buntes Sammelsurium an Verkleidungen und wunderbaren Ideen die Ballbesucher selbst in den Rosenmontagsball trugen. Traditionelles und Kreatives vermischte sich zu einem wunderbaren Farben- und Formenmix mit kreativen Outfits dazwischen. Auch ein paar Wikinger lebten diese außergewöhnliche VFV-Saga ein letztes Mal. Die Generationen hielten sich in dieser langen Nacht die Waage. Aus dem gesamten Grenzland und darüber hinaus zog es die Maschkerer in die Stadthalle.

Auf der Bühne gab die Band "Ur-Waidler" nicht eher nach, bis der Saal brodelte. Lange Tanzrunden ergänzten Polonaisen, Schunkel- und Spaßrunden. In der Stunde vor Mitternacht glückte der bunt zusammengewürfelten Oldiegarde ein weiterer Höhepunkt. Das aktuelle Motto rückte dabei ins Zentrum der Tanzdarbietung. Manch ein Besucher schaute zweimal hin, nachdem Sängerin Andrea Marie aus Waidhaus in der ersten Reihe auftauchte. Zweite Vorsitzende Katja Ring dankte für das "geduldige" Einstudieren der Choreographie Sandra Fryges und Sabine Karl mit Geschenken. Im weiteren Programmablauf stand noch vor der letzten Mitternachtsshow der Prinzengarde ein Gastauftritt der befreundeten Faschingsgesellschaft aus Plößberg. Beide Aufführungen begleiteten rhythmisches Klatschen und "Bravo"-Rufe aus dem Saal. Um Zugaben kam keines der beiden Ensembles umhin.

Über die vielen Stunden leistete die Gruppe der Sicherheitsleute ein tolle Arbeit unauffällig im Stillen. Gleiches galt für die Bedienungen, welche die satte Besucherzahl stets schnell und aufmerksam mit Getränken und Speisen versorgte. An den Bartheken auf der Bühne und oben auf der Empore tummelten sich beständig viele Gäste, von wo aus die Größe des Treibens noch beeindruckender erschien.
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