02.03.2018 - 15:30 Uhr
Waidhaus

Seefest in Freizeitanlage - Diskussion um Pfand Glasscherben und Plastikbecher

Die Nutzung und Überlassung des Areals der Freizeitanlage als Veranstaltungsort für ein Seefest, das am 14. und 15. Juli wieder ins Leben gerufen wird, stand auf der Tagesordnung des Marktrats. Mit Vorfreude ging Bürgermeisterin Margit Kirzinger an das Thema: "Das wurde von den Bürgern vermisst. Das wird für Waidhaus etwas Besonderes." Deshalb habe bereits ein Ortstermin stattgefunden, bei dem verschiedene Punkte fixiert wurden.

In der Freizeitanlage Bäckeröd soll es am 14. und 15. Juli zu einer Neuauflage des Seefestes kommen. Bild: fjo
von Josef ForsterProfil

Die Bandbreite reiche dabei vom WC-Container über die Absperrzeiten bis hin zur Sicherung des Vitalpark-Areals. Herausgekommen sei "ein ganz schönes Paket an Auflagen". Als Festbüro könne das Kassenhäuschen zur Verfügung gestellt werden. Jedoch richtete Kirzinger an die Markträte die Bitte, das Paket deutlicher durchzusehen. "Das Fest wird schon komplett beworben und wir sollen jetzt erst die Zusage geben?", sagte Stefan Harrer.

Die Bürgermeisterin sah das Handeln des neuen Kartell-Vorstands als Ergebnis der Euphorie. Josef Schmucker stieß der Gläserausschank mittels Pfand "sauer auf". Er riet dazu, auf Plastik umzustellen. "Wir bekommen die Scherben nicht mehr raus. Als wir den Kies einbrachten, hieß es 'Scherben geht gar nicht'." Ewald Zetzl (CSU) hielt dagegen: "Ein Fest mit Plastikbechern kann man nicht halten." SPD-Fraktionssprecher Johannes Zeug sagte: "Ich will doch mein Bier nicht aus Plastikbechern trinken. Wenn wir Zelt-Gruppen da haben, gibt es derartige Vorschriften auch nicht." SPD-Fraktionskollegin Monika Zeitler-Kals sagte: "Es macht doch eh schon keinen Spaß mehr, irgendetwas zu organisieren vor lauter Auflagen und Vorschriften. Es ist doch Security da. Lassen wir doch das mit den Plastikbechern."

Zweiter Bürgermeister Markus Bauriedl plädierte für ein "wirklich teures Pfand für Glas". Kirzinger riet zu einer Besprechung mit dem Kartell-Vorstand. Die Markträte stimmten der Nutzungsüberlassung zu. Der Zelt- und Badebetrieb wird während des Fests eingestellt.

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