15.10.2017 - 20:00 Uhr
WaidhausOberpfalz

Sportlerehrung in Waidhaus Schützen, Kegler und Tennisspieler ausgezeichnet

Einen festlichen Empfang bereitet die Marktgemeinde ihren sportlichen Aushängeschildern. Das Quartett aus Reihen von Kegelclub, Pfrentscher und Waidhauser Schützen sowie Tennisabteilung machen überregional von sich reden.

"Alle Neun", TSV-Tennisclub und TSV-Kegelsparte sowie die Schützenvereine aus Waidhaus und Pfrentsch stehen bei der Sportlerehrung der Marktgemeinde im Mittelpunkt. In festlichem Rahmen würdigt Bürgermeisterin Margit Kirzinger die Leistungen. Bild: fjo
von Josef ForsterProfil

Freitagabend im großen Sitzungssaal des Rathauses: Die Stimmung ist feierlich, als die geladenen Personen mit ihren Begleitern durchwegs im Sonntagsgewand nach und nach eintreffen. Die Aufmerksamkeit gilt ganz und gar der außerordentlich großen Riege von siegreichen Schützen, Keglern und Tennisspielern.

Bürgermeisterin Margit Kirzinger lässt die Bedeutung des Augenblicks erlebbarer werden, als sie ihre beiden Stellvertreter Markus Bauriedl und Johannes Zeug sowie CSU-Fraktionschef Stefan Harrer in die Ehrung einbindet. Trainer, Betreuer und Vereinsvorstände untermauern als Gefolgsleute der Auserkorenen das Gewicht des Ehrenabends.

Applaus für Helfer

Die Bürgermeisterin sagt in ihrer Laudatio: "Sportehrungen haben eine lange Tradition und sollen deutlich auch den Dank einer Gesellschaft, einer Gemeinde und deren Vertreter ausdrücken." Der Festakt sei aber auch eine Anerkennung von nicht alltäglichen Leistungen im Sport. Menschen aller Altersgruppen gelte es dabei, den Respekt der gesamten Marktgemeinde zu zollen.

Die stellvertretende Landrätin lobte auch die hoch engagierten und motivierten Menschen hinter den Sportlern. Ohne sie wäre der Sport nicht in der jetzigen Form machbar. Auf sie wollte Kirzinger unbedingt ebenso das Augenmerk richten, denn deren Leistungen seien nicht so von Applaus begleitet wie die der Sportler. Darüber hinaus tadelte Kirzinger die Beschränkung der sportlichen Vielfalt in der Öffentlichkeit "auf wenige medienwirksame Sparten und die daraus resultierende Elite".

Mit Blick auf die Gehälter jener Personen sollte klar sein, dass diese "so richtig motiviert sein müssen, um stundenlang hinter einem Ball herzulaufen". Dann kämen auch noch Einnahmen aus Werbe- und Sponsoringverträgen hinzu, die es ermöglichten, uneingeschränkt zu trainieren, während andere Sportler Beruf, Schule oder Studium nachgehen müssten.

Aus Reihen des TSV-Kegelclubs "Alle Neun" stand die zweite Herrenmannschaft durch ihren Aufstieg in die Kreisklasse A zur Ehrung an. Lob gebührte Christian Zintl, Felix Uschold, Harald Licha, Franz Wagner, Kevin Prem, Hermann Dierl und Manfred Schneider. Bei Hugo Wild würdigte die Bürgermeisterin die Titel Kreis-, Bezirks- und bayerischer Meister in der Einzelwertung auf Seniorenebene. Bis zur Kreismeisterin schaffte es ebenso Anna Hanauer in der weiblichen Jugend U 18. Beim Schützenverein 1884 Pfrentsch wurde Josef Wittmann zeitgleich Gaukönig in den Disziplinen Luftpistole und Luftgewehr.

Bestmarken im Visier

Der Herrenmannschaft des TSV-Tennisclubs gelang die Meisterschaft in der Kreisklasse II durch den Einsatz von Tomas Noha, Miroslav Noha, Jiri Blazek, Thomas Dobmeier, Reinhold Strobl, Thomas Wehner, Hans Kaus und Max Meixensperger.

Im Schützenverein 1864 Waidhaus holten Hermann Meier, Ludwig Nossek, Martina Grundler, Willi Helgert und Helmut Krämer die Meisterschaft mit Luftgewehr der Altersklasse beim Rundenwettkampf. In der Gauliga hoben sich zusätzlich Hermann Meier (Sieger in der Einzelwertung) und Rudolf Grundler junior als Beste mit Luft- und Sportpistole ab.

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