11.02.2018 - 15:58 Uhr
Waidhaus

TSV-Sportlerball Glückskekse und Sumo-Ringer

Das Hans-Sommer-Sportheim ist beim TSV-Ball fast nicht wiederzuerkennen. Das Motto "Asia-Night" nehmen sich aber auch die Maschkerer zu Herzen. Zudem feiert eine Tanzgruppe ein kleines Jubiläum.

Schwer zu tragen hat der Sumo-Ringer. Ganz nach dem Motto "Asia Night" verkleiden sich viele Waidhauser beim TSV-Sportlerball. Bilder: fjo (2)
von Josef ForsterProfil

Original Glückskekse spendierten Hauptkassier Franz Kaas und Christian Staudinger senior allen Gästen als Willkommensgruß an der Eingangskasse. Im Kostüm eines Sumo-Ringers durchlebte Andreas Wagner eine strapaziöse Ballnacht. Zum Sitzen benötigte er stets zwei Stühle und durch die Türen kam der aufwendig Verkleidete nur schwer. Die Hilfe von Thomas Mäckl, der hinter einer chinesischen Gesichtslarve steckte, nahm er deshalb immer gerne in Anspruch. Durch den kurzweiligen Abend führte der TSV-Ehrenamts-Beauftragte, Reinhold Strobl, nach der Einführung von Vorsitzendem Manfred Schneider.

Den richtigen Riecher bewies das Musik-Duo "Oberpfalz Schlawiner" bei den Tanz- und Polonaiserunden. In der Stunde vor Mitternacht richteten sich alle Augen vor die Bühne, denn die Tanzgruppe "Public Surprise" des Waidhauser Faschingsvereins absolvierte den letzten Auftritt ihrer "Traumwelt" auf heimischen Boden. Gleiches galt eine Stunde später, als die vereinseigene Gruppe "Dirty Surprise" erstmals ihre Jubiläumsshow aufführte. Schon in der ersten Minute gab es viel zu lachen, als der eigens gebastelte Drache nicht Feuer, sondern Wasser ins Publikum spie. Rhythmisch klatschend begleiteten die begeisterten Zuschauer das Geschehen.

Was sich jedoch aus den nicht enden wollenden "Zugabe"-Rufen ergab, stellte alles davor gewesene in den Schatten. Nochmals tanzte das Ensemble eine neue Choreographie. Fetzige Musiktitel mit asiatischen Bezug lieferten jeweils die Grundlage.

Noch inmitten des Schlussapplaus holte Schneider die beiden Trainerinnen, Daniela Roth und Ann Kathrin Wittmann, aufs Parkett. Mit Blumensträußen bedankte er sich nicht nur für das Einstudieren, sondern gratulierte zugleich zum zehnjährigen Bestehen und bestätigte: "Was ihr uns heute gezeigt habt, war mehr als jubiläumsmäßig." Für das ununterbrochene Mitwirken erhielt Daniel Grötsch einen Präsentkorb.

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