13.04.2018 - 20:00 Uhr
WaidhausOberpfalz

Uli Grötsch bei Bundespolizei Erfolgreiches Spiel in Unterzahl

Trotz geringen Personals gelingt der Bundespolizeiinspektion jedes Jahr ein beachtlicher Fahndungserfolg. Darüber informiert sich Bundestagsabgeordneter Uli Grötsch. Doch lange könne das laut Inspektionsleiter Wolfgang Franz nicht mehr weitergehen.

Die Sicherheit an der Grenze ist Bundestagsabgeordnetem Uli Grötsch weiterhin ein Anliegen. Mit Landtagsabgeordneter Annette Karl (Mitte) und Bürgermeisterin Margit Kirzinger besucht er die Bundespolizeiinspektion Waidhaus. Bild: exb
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Der Besuch der Bundespolizeiinspektion sei ihm ein persönliches Anliegen, erklärte Grötsch in einer Pressemitteilung. Er spüre eine alte Verbundenheit und das Thema Sicherheit im Grenzraum sei für ihn weiterhin ein Anliegen. Inspektionsleiter Wolfgang Franz informierte den Parlamentarier, dass die Waidhauser Fahnder in der Binnengrenzfahndung der Bundespolizei bayern- und bundesweit beachtliche Erfolge vorweisen könne.

Das gelte besonders für die Deliktsbereiche Waffen/Sprengstoff, unerlaubte Einreisen und Betäubungsmittel. Und dies trotz einer sehr prekären Personallage.

Die Erfolge seien nach Franz das Ergebnis einer professionell motivierten Fahndung bei gleichzeitig überzeugendem "Spiel in Unterzahl". Denn die Waidhauser Bundespolizisten werden weiterhin regelmäßig an die Schwerpunktdienststellen in Bayern wie den Flughafen München aber auch an die Bahnhöfe Nürnberg und München abkommandiert.

"Der Sicherheitsanspruch dieser Brennpunktdienststellen darf aber nicht zu Lasten der Qualität der Fahndung in unserem Grenzraum gehen", sagte er. "Ich sehe hier gerade mit Blick auf die hohen Einstellungszahlen in der Bundespolizei die Politik in der Verantwortung, eine gerechte Verteilung der Lasten für die Innere Sicherheit zu gewährleisten."

Polizeidirektor Uwe Landgrebe war diesmal in einer Doppelrolle zugegen. Zum einen verabschiedete er sich als Inspektionsleiter von Grötsch sowie seinen Begleiterinnen, Landtagsabgeordneter Annette Karl und Bürgermeisterin Margit Kirzinger. Zum anderen erläuterte er als neuer Stabsbereichsleiter Einsatz der Direktion München die Notwendigkeiten der Münchner Behörde bei dieser beständigen Verschiebung des Personals "von Lücke zu Lücke".

Aktuell konnte er keine Entlastung versprechen, wies aber auf eine sich abzeichnende positive Perspektive in naher Zukunft hin. Seiner Einschätzung nach würde sich die Abordnungen zu Schwerpunktdienststellen mittelfristig verringern und die Grenzinspektionen wieder über mehr Personal verfügen können.

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