Verdacht des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz
Waidhauser Zöllner stellen 33 Kilogramm illegale Feuerwerkskörper sicher

(Foto: Hauptzollamt Regensburg)
Vermischtes
Waidhaus
19.12.2017
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Zwei Männer sind am Montag über den Grenzübergang Waidhaus von Tschechien nach Deutschland eingereist. An einem Autobahnparkplatz bei Vohenstrauß kontrollierten Zollbeamte den Wagen. Die gute Nachricht lautete: Zigaretten hatten der 57- und der 40-Jährige, die unterwegs nach Gütersloh waren, nur in erlaubtem Maß dabei.

Bei der Kontrolle des Autos kamen dann aber hinter dem Fahrersitz sowie auf der Rückbank und im Kofferraum mehrere schwarze Plastiktüten zum Vorschein. Darin befanden sich insgesamt 200 Stück Feuerwerkskörper der Kategorien Drei und Vier sowie zwei Feuerwerksbatterien der Kategorie Drei. In Deutschland dürfen solche Feuerwerkskörper nur von Personen mit spezieller Erlaubnis nach dem Sprengstoffgesetz beziehungsweise von professionellen Pyrotechnikern abgebrannt werden.

Die Waidhauser Zöllner beschlagnahmten mehr als 33 Kilogramm der illegalen Pyrotechnik. Sie leiteten gegen die beiden Männer Verfahren wegen des Verdachtes von Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz ein.

In diesem Zusammenhang weist der Leiter der Kontrolleinheit Verkehrswege Waidhaus, Zollamtmann Manfred Schneider, auf die Gefährlichkeit der illegalen Feuerwerkskörper hin: „Es ist ratsam, vor allem zur eigenen Sicherheit, nur zugelassene Qualitätsprodukte bei autorisierten Händlern zu kaufen und darauf zu achten, dass die Prüfkennzeichen nicht gefälscht sind.“
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