Vorbereitungen in Waidhaus laufen auf Hochtouren
Rummel um Sankt Emmeram

Die Emmeramskirche prägt das Ortsbild von Waidhaus in einer markanten Weise. Am nächsten Wochenende wird das Patrozinium ganztägig mit einem besonderen Festtag gefeiert. Bild: fjo
Vermischtes
Waidhaus
15.09.2017
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Gemeinsam feiern Pfarrei und Marktgemeinde seit wenigen Jahren wieder das Patrozinium ihrer Pfarrkirche Sankt Emmeram. Der Festtag lockt mit allerlei Angebot.

Der Emmeramsmarkt am verkaufsoffenen Sonntag, 24. September, steht vor der Tür. Da der Termin relativ konkurrenzlos ausfällt, werden mehr Anbieter und Besucher als in den Vorjahren erwartet. Sein Namenstag des heiligen Emmeram wird am Freitag, 22. September, gefeiert. Das Patronat der Waidhauser Pfarrkirche reicht bis ins Mittelalter zurück.

Während ein farbiges Glasfenster aus der Erbauungszeit des Gotteshauses erhalten ist, stellen die einzigen beiden weiteren Emmerams-Abbildungen besondere Raritäten dar. Unter Pfarrer Georg Hartl ließ die Pfarrei in den 1990er Jahren eine goldene Wetterfahne für das Vierungstürmchen anfertigen, wobei die Wahl auf eine Emmeramsfigur fiel. Das einmalige Erkennungszeichen verweist auf das Martyrium, bei dem der Heilige nach der Überlieferung auf eine Leiter gebunden war.

Reges Markttreiben

Der Festtag beginnt um 8.45 Uhr mit dem Aufstellen zum Kirchenzug in der Bahnhofstraße. Wenig später marschieren die Vereine mit dem "Großen Vereinsorchester" durch die Ortsmitte zur Pfarrkirche. Beim Festgottesdienst um 9 Uhr erklingen neue geistliche Lieder in Blasmusik-Variationen. Reges Markttreiben herrscht danach ab 10 Uhr entlang des Kirchplatzes und rund um Gemeindezentrum und Rathaus bis in den Abend hinein.

Es gibt eine bunte Vielfalt unterschiedlichster Waren, von süß bis gesund. Selbstverständlich darf aber auch die neueste Herbst-Deko für Haus und Garten nicht fehlen. Als Schmankerl bewirtet der Pfarrgemeinderat seine Gäste bei einem musikalischen Frühschoppen vor dem Kolpingheim. Standesgemäß werden Weißwürste mit Weißbier und Brezen zu bodenständiger Blasmusik unter Leitung von Hermann Mack angeboten.

An gleicher Stelle servieren die Mitglieder des Frauenbunds am Nachmittag Kaffee und Kuchen. Unter Federführung von Gemeindebediensteter Heike Bauriedl konnten für das Markttreiben wieder viele Händler gewonnen werden. Zum Essen steht Verschiedenes vom Wild wie Burger, Bratwürste, Fleischsemmeln und Wurstwaren auf der Speisekarte, mittags auch Wild-Gulasch.

Großes Angebot

Die Palette der Fieranten reicht von Tupperware, Jemako-Produkten und dem "Kree-Mo" aus Franken mit Meerrettich, über Tee, Gewürze, Frankenwein, Edelschnäpse, Obst aus eigenem Anbau und Kartoffeln bis hin zu Kräutern, Kräuterkissen, Chutneys, Essig, Salze, Sirup und Früchten. An weiteren Ständen gibt es Aufstriche, Pestos, Dekoratives rund ums Haus, Imkerprodukte, Wolle und Stricksachen. Auch der Eine-Welt-Waren des Vereins "Wurzel der Liebe" ist mit einem breit aufgestellten Angebot vertreten.

Der Emmerams-Markt gilt auch wegen der Rosswürste als Besuchermagnet. An den Imbiss- und Süßigkeitenständen ist natürlich für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt. Kostenlose Parkplätze mit kurzen Laufwegen sind im Ortskern ausreichend vorhanden. Den Stellenwert des Festtags untermauert eine Eucharistische Anbetung in der Pfarrkirche, die ab 14 Uhr läuft und mit einer feierlichen Schlussandacht mit Erteilung des Segens um 18 Uhr ihren Höhepunkt erreicht.
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