850 000 Euro für Dorferneuerung in Lengenfeld - Baubeginn im kommenden Jahr
Attraktiver, grüner, sicherer

Lokales
Waldershof
14.08.2014
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Gute Nachrichten für die Bürger in Lengenfeld: Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz (ALE) hat die Dorferneuerung angeordnet und dazu insgesamt Fördermittel in Höhe von 850 000 Euro in Aussicht gestellt.

"Mit Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität und zur Stärkung der Dorfgemeinschaft soll Lengenfeld für die Zukunft fit gemacht werden", heißt es in einer Pressemitteilung der Tirschenreuther Behörde. Seit Oktober 2011 hätten die Lengenfelder Bürger zusammen mit den beauftragten Planungsbüros sehr engagiert an der Erarbeitung "ihres" Dorferneuerungsplanes gearbeitet, so das ALE. Die Schlüsselmaßnahmen sollen dafür sorgen, dass Lengenfeld seinen "lebenswerten dörflichen Charakter" behält und dieser sogar noch verbessert wird.

Multifunktionale Fläche

Vorgesehen ist die Neugestaltung des oberen und unteren Dorfplatzes. Dazu zählen die Erhöhung der Verkehrssicherheit für Fußgänger, der Abbruch des ehemaligen Kühlhauses, die Freilegung des verrohrten Wasserlaufs und das Anlegen einer multifunktionalen Fläche. Weiter sollen der Bach in Teilbereichen naturnah ausgebaut, die Ortseingänge begrünt und die Bepflanzung am Weiherdamm ausgelichtet werden.

Neue Treffpunkte

Für die aktive Dorfgemeinschaft sollen Einrichtungen entstehen, die allen Generationen, Vereinen und Interessensgruppen für vielfältige Veranstaltungen zur Verfügung stehen. Die bestehende Scheune kann künftig für Feste genutzt werden und der Dorfweiher erhält einen Badebereich. Auch für die Privateigentümer wird es die Möglichkeit geben, zur Gestaltung der Gebäude bzw. der Vorbereichs- und Hofräume Fördermittel aus dem Bayerischen Dorferneuerungsprogramm zu erhalten.

Als erster Schritt im Verfahren werden die örtlichen Vorstandsmitglieder der Teilnehmergemeinschaft gewählt, die dann in der Folge die Interessen der Grundstückseigentümer und Lengenfelder Bürger vertreten. Die Teilnehmergemeinschaft wird die geplanten Maßnahmen schließlich mit den Trägern öffentlicher Belange abstimmen und dem Amt für Ländliche Entwicklung zur Genehmigung vorlegen. Im Jahr 2015 sollen die Arbeiten beginnen.
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