Dr. Notker Wolf spricht am 7. Juni in der Neuen Kirche - Kolpingsfamilie hält Rückschau
Abtprimas kommt zum Jubiläum

Das neugewählte Vorstandsteam der Kolpingsfamilie Waldershof mit Präses Pfarrer Johannes Wolff (ganz links), Vorsitzendem Christian Kastner (Fünfter von links) und Martha Kuhbandner (mit Blumen), die aus dem Vorstand ausschied. Bild: lpp
Lokales
Waldershof
21.04.2013
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Im Waldershofer Jubiläumsjahr begeht auch die Kolpingsfamilie einen runden Geburtstag. Eingebettet ins Stadtjubiläum lädt die Kolpingsfamilie aus Anlass ihres 100. Gründungsjubiläums vom 7. bis 9. Juni unter anderem zu einem Festvortrag mit dem Thema "Ermutigungen für das Leben" ein. Als Referent konnte dafür Dr. Notker Wolf gewonnen werden, der Abtprimas der Benediktiner, der die päpstliche Hochschule in Rom leitet.

Dr. Notker Wolf hält heuer nur sehr wenige Vorträge in Deutschland. Einer davon findet in Waldershof statt. Eintrittskarten dafür gibt es bei Schreibwaren Schug in Waldershof oder direkt bei der Kolpingsfamilie.

Bürgermeister Hubert Kellner dankte der aktiven Kolpingsfamilie, die stets mit einem vielfältigen Angebot in der Stadt präsent sei. Er wünschte für das anstehende Jubiläum viel Erfolg und würdigte die Mithilfe beim Stadtjubiläum.

Über die Aktivitäten im Bezirks- und Diözesanverband berichtete Schriftführer Werner Greger. 152 Kolpingsfamilien sind in 15 Bezirken zusammengeschlossen. Greger verwies auf den Wechsel des Diözesanpräses, informierte über Bildungswerk, Erwachsenenbildung und Jugendarbeit. Wie in den Vorjahren seien fleißig Papier und Kleidung gesammelt worden. Abschließend wies er auf die Einweihung des Kolpingweges in Ebnath, ein Kegelturnier und die neuerliche Sammlung von Altkleidern hin.

Im Hinblick auf das Jubiläum im Juni konnte Kassier Gerhard Härtl erfreulicherweise von steigenden Einnahmen und verbesserten finanziellen Verhältnissen berichten. Man habe für den Fasching, das Zeltlager, die Schlemmermeile, das "Café Miteinand" und die Familien-Ferienstätte Lambach in die Tasche greifen müssen. Einnahmen konnten aus der Altkleidersammlung, dem "Café Miteinand", aus Spenden und bei Vereinsveranstaltungen erzielt werden.
Vorsitzender Christian Kastner stellte seine Ausführungen unter das Leitmotiv des Kolpingjahres 2013: "Kolping - eine Geschichte mit Zukunft". Er ging auf das Gründungsfest ein, das unter dem Motto "Werte setzen, feiern und danken" stehe. Erfreut zeigte er sich über den Mitgliederstand von 114 und meinte: "Wer Menschen gewinnen will, muss das Herz zum Pfande einsetzen."

Politiker-Derblecken

Insgesamt 43 Programmpunkte bot die Kolpingsfamilie im zurückliegenden Jahr an, vom Familien-Zeltlager über Bildungsveranstaltungen und Familiengottesdienste bis hin zu den Terminen im "Café Miteinand". Höhepunkt sei das Politiker-Derblecken im März gewesen. Kastner bezeichnete die Kolpingsfamilie als eine lebendige Gemeinschaft, die für ihre Arbeit im "Café Miteinand" 2012 den Adolph-Kolping-Preis des Diözesanverbandes bekommen habe.

Kolping-Schützenkönig

Für dieses Jahr kündigte Kastner die Teilnahme am großen Festzug im Juli mit einer eigenen Gruppe an. Auch lud er zu einer Tageswanderung und zu einer Familienfahrt ein. Außerdem werde der Kolping-Schützenkönig ermittelt.
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