Ensemble Kreuzer begeistert mit Marienkonzert in der Neuen Kirche - Einfühlsam und präzise
"Herz und unser Gemüt berührt"

Caroline Schmidt-Polex an der Harfe. Bild: kro
Lokales
Waldershof
06.05.2013
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Es waren wohl um die 300 Besucher, die sich am Ende des 100-minütigen Marienkonzerts des Ensembles Kreuzer von ihren Plätzen erhoben. Begeistert und lange applaudierten sie in der Neuen Kirche. Das zwanzigköpfige Kreuzer-Ensemble wiederum dankte für die "Standing Ovations" mit einer Zugabe. Das "Ave Maria" beschloss ein besinnliches Marienkonzert.

Bürgermeister Hubert Kellner überreichte jedem Mitglied des Ensembles und der Instrumentalbegleitung eine weiße Rose.

Stadtpfarrer und Hausherr Johannes Wolff freute sich in seiner kurzen Begrüßungsrede über den Auftritt des Kreuzer-Chores in der Stadtpfarrkirche St. Sebastian. Ein gelungener und wichtiger Beitrag zum Waldershofer Stadtjubiläum. Kein Monat eigne sich besser als der Mai für ein Marienkonzert. Denn gerade im Mai werde den Gläubigen die Bedeutung Mariens für die Kirche besonders nahegebracht. Mit "Maria mit dem Kinde lieb, uns allen deinen Segen gib" leitete Wolff auf das Konzert des Kreuzer-Ensembles unter der Leitung von Brigitte Kreuzer über.

Der zwanzigköpfige Chor sang teils a cappella, aber meist mit musikalischer Begleitung durch Caroline Schmidt-Polex (Harfe), Stefanie Lang (Violine), Christian Kreuzer (Sopranflöte), Janusz Skutella (Violoncello) und Hermann Heinrich (Kontrabass). Mit verbindenden, meditativen Texten, die die Bedeutung Mariens hervorhoben, führte Ensemble-Mitglied Monika Kunz durch den Abend: "Maria ist so schön, weil sie den Glanz Gottes in sich trägt."

Tolle Akustik

Mit dem Lied "Lasst uns erfreuen herzlich sehr" eröffnete das Ensemble Kreuzer das Konzert, ehe aus der Ettaler Liebfrauen-Messe "Nun singt und bringt" sowie "Starke Frauen der sieben Schmerzen" folgten. Mit "Sei gegrüßt, du Morgenstern", "Ave Regina" und "Ave Maria" bot das Ensemble weitere Kostproben seines Könnens in der Stadtpfarrkirche, deren tolle Akustik den Kunstgenuss steigerte.

Das "Salve Regina" sangen anschließend Elisabeth Böhnert aus Nabburg und Elisabeth Bauer in eindrucksvoller Manier, ehe weitere Marienlieder in sehr hoher Qualität folgten. Elisabeth Böhnert brillierte dabei mehrmals mit ihrer Solostimme. Mit "Meerstern ich dich grüße" wurde ein weiterer Sanges-Block abgeschlossen, wobei auch die Besucher mitsingen durften.

Herausragend "Sub tuum praesidium", gesungen von Elisabeth Böhnert und Brigitte Kreuzer, ehe das bekannte Lied "Hebe deine Augen auf" erklang. Mit dem gemeinsam gesungenen "In Frieden ziehen wir dahin" verabschiedete sich der Chor.

Ergriffen

Bürgermeister Hubert Kellner bedankte sich für dieses Konzert im Rahmen des Stadtjubiläums bei Brigitte Kreuzer und ihrem Ensemble: "Sie haben unser Herz, unser Gemüt, unsere Seele angesprochen." Der abschließende Applaus habe gezeigt, wie ergriffen die Konzertbesucher gewesen seien, so Kellner. "Es war ein präzises Konzert zu Ehren der Mutter Gottes, zugunsten von uns, zugunsten der Stadt." Der Bürgermeister und drei weitere Stadtratsmitglieder postierten sich dann mit Spendenkörbchen am Kirchenausgang.
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