16.08.2014 - 00:00 Uhr
WaldershofOberpfalz

MdL Tobias Reiß lobt Entwicklung in Waldershof - Projekt Ortsumgehung auf gutem Weg "Motor für Landkreis und Region"

"Die Umgehungsstraße von Waldershof ist neben Plößberg das drängendste Straßenbauprojekt im Landkreis", betonte MdL Tobias Reiß bei einem Biergarten-Gespräch der örtlichen CSU. Demnächst würden die Arbeiten für den Kreisverkehr ausgeschrieben und vergeben - und deren Start noch in diesem Jahr sei der Einstieg in den Bau der Umgehung.

Landtagsabgeordneter Tobias Reiß (rechts) zeigte sich beim Biergarten-Gespräch in Waldershof optimistisch, dass der Bau der Umgehung im kommenden Jahr beginnen kann. Bild: jr
von Josef RosnerProfil

CSU-Ortsvorsitzender Mario Rabenbauer freute sich über den guten Besuch des Infoabends im Biergarten der Gaststätte "Zur Kösseine". Als Themenschwerpunkte des Abends nannte er neben der Ortsumgehung auch die Städtebauförderung und den Nordbayernplan. Rabenbauer freute sich, dass die Zahl der Arbeitsplätze im Bereich der Stadt Waldershof seit 2008 um 31 Prozent gestiegen sei. Voller Optimismus bewertete er den Nordbayernplan der Bayerischen Staatsregierung. "Ich hoffe auf viele kreative Ideen unserer Lokalpolitiker und Mandatsträger."

Herausforderung für Planer

MdL Tobias Reiß gratulierte den Waldershofern zunächst zur erfolgreichen Kommunalpolitik. "Waldershof ist ein Motor für den Landkreis und die Region geworden." Beim Thema Ortsumgehung - hier läuft derzeit das Planfeststellungsverfahren - sah er die Stadt auf einem guten Weg. Mit den Planern werde derzeit die Möglichkeit diskutiert, ansässige Unternehmen an die Ortsumgehung anzubinden. "Das ist nicht leicht und wird zu einer planerischen Herausforderung", sagte Reiß.

Dennoch zeigte er sich zuversichtlich, dass sich diese Probleme lösen ließen. "Wir brauchen so schnell wie möglich Baurecht, wobei die Qualität schon eine Voraussetzung ist", sagte Reiß. Direkt im Anschluss an den Bau des Kreisverkehrs würden im kommenden Jahr die Arbeiten zur Schaffung der Umgehungsstraße folgen.

Zum Thema Städtebauförderung bemerkte Tobias Reiß, dass Fördermittel für die Beseitigung der Industriebrache "Porzellanfabrik" zur Verfügung stünden. "Die Abbrucharbeiten könnten eigentlich beginnen", betonte Reiß. Im Zuge des Nordbayernplans würden vor allem die Hochschulstandorte gefördert. "Hier sind wir mit der Hochschule Amberg/Weiden bestens aufgestellt." Reiß berichtete, dass rund 80 Prozent der Absolventen der Hochschule in der Region blieben. Der Landkreis werde sich auch weiter bemühen, bei der Verlagerung von Behörden zum Zug zu kommen, zumal das Amt für Ländliche Entwicklung nur bezirksintern gewechselt sei. Reiß gab zu bedenken, dass das nun in Tirschenreuth ansässige ALE 60 neue Mitarbeiter eingestellt habe, der Großteil davon aus der Region. Dringend gesucht würden weiterhin Vermessungsingenieure.

Gleiche Lebensverhältnisse

In einer Behördenverlagerung sah der Abgeordnete auch einen Beitrag auf dem Weg zur Schaffung gleicher Lebensverhältnisse in ganz Bayern. "Bei uns in Nordbayern lässt es sich auch ganz gut leben", sagte Reiß. Ausdrücklich forderte er die gleiche Unterstützung für den Landkreis Tirschenreuth ein, wie sie der Landkreis Wunsiedel bekommen soll. "Wir müssen den ländlichen Raum stärken, wir brauchen dafür mehr Geld für die Region", betonte Reiß.

Überzeugt sei Reiß, dass die Gleichstromtrasse nicht wie geplant kommen werde. "Unsere Natur und Kulturlandschaft sind unser Alleinstellungsmerkmal." Erfreulich sei der breite Protest der Bürger, der zu wirken scheine. In der anschließenden Diskussion stand vor allem das Thema Windkraft im Mittelpunkt. Dabei waren sich alle Sprecher einig, dass Kulturdenkmäler davon frei gehalten werden sollen.

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