Weihbischof Reinhard Pappenberger firmt 89 Kinder - Christsein eine Herausforderung
"Leben Sie den Glauben"

Weihbischof Reinhard Pappenberger spendete am Mittwochvormittag in Waldershof das Sakrament der Firmung. Mit im Bild Pfarrer Robert Ploß (links) und Stadtpfarrer Johannes Wolff. Bild: jr
Lokales
Waldershof
17.04.2013
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73 junge Christen aus der Pfarrei St. Sebastian Waldershof und 16 Gläubige aus der Expositur Poppenreuth empfingen am Mittwoch das Sakrament der Firmung. Weihbischof Reinhard Pappenberger war aus Regensburg in die Pfarrkirche St. Sebastian gekommen, um mit den Jugendlichen den Festgottesdienst zu feiern.

Stadtpfarrer Johannes Wolff hieß den Gast willkommen; weiterer Zelebrant war Pfarrer Robert Ploß. Wegen des Empfangs der Kindergartenkinder konnte der festliche Gottesdienst erst mit zehnminütiger Verspätung beginnen, was aber gerne in Kauf genommen wurde. Pfarrer Wolff sagte: "Junge Menschen erhalten heute eine Gabe Gottes, den heiligen Geist."

Weihbischof Reinhard Pappenberger erinnerte an den früheren Brauch, als der Bischof bei der Firmung noch die Wange des Firmlings leicht berührte. "Dieses gibt es aber heute nicht mehr. Wahrscheinlich weil dieses oft missverstanden wurde. Der Bischof hat dabei nicht mit der Hand ausgeholt." Mit dieser Bewegung, so der Weihbischof, wollte er den Firmling nur darauf hinweisen, dass jetzt der Ernst des Lebens beginne. "Heute zeichnet der Bischof dem Firmling ein Salbenkreuz auf die Stirn und legt ihm fest die Hand auf die Schulter", so Pappenberger weiter. Sein Wunsch an die Firmlinge: "Bleiben Sie Christus treu." Der Weihbischof appellierte: "Leben Sie den Glauben." Freilich sei echtes Christsein eine Herausforderung. Ausdrücklich betonte er, dass sich Glaube und Freude nicht widersprechen - "es ist ein und dasselbe".
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