Jahresrückblick im Stadtrat
Waldershofer Wunschzettel

"Hätte Waldershof nicht uns, den Stadtrat, als Sprachrohr, was würde die Stadt auf den Wunschzettel schreiben?" Zitat: Mario Rabenbauer (CSU)
Politik
Waldershof
11.12.2016
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Nicht nur Bürgermeisterin Friederike Sonnemann ist mit dem Erreichten zufrieden. Die Sprecher aller Fraktionen machen in ihren Jahresrückblicken deutlich, dass wichtige Entscheidungen getroffen wurden, "um unsere Stadt voranzubringen". CSU und Wählerbund präsentieren einen Waldershofer Wunschzettel ans Christkind.

Die Sanierung des Rosenthal-Areals sei vorangetrieben worden; "dort siedeln wir neues Gewerbe an", stellte Bürgermeisterin Friederike Sonnemann heraus. "Unsere lokale Wirtschaft ist auf Wachstumskurs. Unsere Unternehmen bilden aus, schaffen Arbeitsplätze und zahlen Steuern." Waldershof habe seinen Konsolidierungskurs im Bereich Finanzen fortgesetzt. Sonnemann: "Im Vergleich zu anderen Kommunen stehen wir gut da." Die Stadt habe Gewerbesteuereinnahmen auf hohem Niveau. Das habe zahlreiche Investitionen ermöglicht. Bürgermeisterin Friederike Sonnemann erklärte aber auch: "Ich mahne zur Besonnenheit. Nach wie vor haben wir eine hohe Verschuldung, die künftig schrumpfen muss."

An Investitionsschwerpunkten nannte die Bürgermeisterin die Schule, das Rosenthal-Areal, den Straßenausbau, den Breitbandausbau, die Bereiche Wasser und Abwasser, die Feuerwehr und den Stadtpark. "Wir investieren zugunsten der Bürger. Denn das ist unser Auftrag." Auch im Bereich des sozialen Zusammenhalts sei viel erreicht worden. "Das Alte Rathaus entwickelt sich immer mehr zu einem sozialen Treffpunkt für Jung und Alt." Auf ehrenamtlicher Basis sei ein Reparaturcafé aufgebaut und ein Nachbarschaftshilfebüro geschaffen worden. "Bei uns helfen sich die Menschen gegenseitig. Und das wollen wir weiter fördern." Auch sei ein Jugendstadtrat etabliert worden. Bürgermeisterin Sonnemann: "Unsere Vereine haben auch 2016 wieder Großartiges geleistet." Sie dankte für das unermüdliche ehrenamtliche Engagement. Waldershof zeichne ein breites Freizeitangebot aus. Ein Dank galt auch dem Stadtrat, "dessen Mitglieder oftmals kontrovers diskutieren, aber am Ende ein gemeinsames Ziel haben: Dass es in Waldershof vorangeht."

Eine brave Stadt

Ungewohnt der Jahresrückblick von CSU und Wählerbund - präsentiert von Mario Rabenbauer: "Hätte Waldershof nicht uns, den Stadtrat, als Sprachrohr, was würde die Stadt auf den Wunschzettel schreiben? Lasst uns darüber fantasieren." Hier die wichtigsten Passagen des Wunschzettels: "Liebes Christkind, im vergangenen Jahr habe ich versucht, immer eine brave Stadt zu sein und so hoffe ich auf viele Geschenke von dir. Ganz besonders wünsche ich mir von dir auch speziell für das neue Jahr einige besondere Dinge. Ich wünsche mir, dass die Menschen in Waldershof und besonders in den Ortsteilen endlich einen schnellen Internetanschluss bekommen. Ich wünsche mir, dass auf dem Rosenthal-Gelände wieder Leben entsteht, neue Arbeitsplätze sollen hier entstehen und den Menschen in Waldershof und Umgebung Lohn und Brot geben. Ich wünsche mir, dass meine Straßen sinnvoll und effizient saniert werden. Ich wünsche mir, dass die Städtebauförderung neuen Wohnraum im Kern der Stadt ermöglicht. Ich wünsche mir, dass es den Waldershofer Firmen und Gewerbetreibenden auch weiterhin gut geht, denn ohne ihre Steuergelder und die aller Steuerzahler der Stadt könnte ich nichts für meine Bewohner tun. Zuletzt wünsche ich mir, dass dem Ehrenamt in Waldershof weiterhin große Bedeutung zukommt, sowohl ideell als auch finanziell. Liebes Christkind, wenn du und deine Engel nicht alle Wünsche für Waldershof schaffen sollten, wende dich doch an den Stadtrat, der hilft dir gerne." Worte des Dankes richtete Mario Rabenbauer abschließend unter anderem an Unternehmen, Hilfsorganisationen und "alle Menschen in Waldershof, die sich in diesem Jahr der Unterstützung von Flüchtlingen angenommen haben".

Gisela Kastner (Freie Wähler) wollte nicht wiederholen, was ihre Vorredner im Jahresrückblick bereits erwähnt hatten und fasste sich deshalb erfrischend kurz. "Wir haben ein arbeitsreiches Jahr hinter uns, indem wir weitestgehend gut zusammengearbeitet haben." Es sei gelungen, einige Projekte fertigzustellen, bei anderen sei man mittendrin. "Manchmal ging es im Stadtrat turbulent und kontrovers zu - das ist aber in einer Demokratie vollkommen normal." Gisela Kastner dankte allen für das Miteinander. Sie würdigte alle, die dazu beitragen, dass man in Waldershof gut leben, arbeiten und sich wohlfühlen kann.

Bürgerpark

Gerhard Greger (SPD) hob hervor: "Unsere Stadt steht gut da. Waldershof wächst und gedeiht." Gleichwohl sei sparsames Wirtschaften angesagt. "Die heimischen Betriebe sind auf Wachstumskurs. Sie schaffen Arbeitsplätze." Greger dankte allen Betrieben für ihre Entscheidung, in Waldershof zu investieren. Die Stadt wandle sich, neue Baugebiete entstehen. Der Stadtpark sei ein Bürgerpark geworden. Wie alle anderen Fraktionen dankte SPD-Sprecher Gerhard Greger den ehrenamtlich engagierten Kräften in Hilfsorganisationen und Vereinen.

Hätte Waldershof nicht uns, den Stadtrat, als Sprachrohr, was würde die Stadt auf den Wunschzettel schreiben?Mario Rabenbauer (CSU)
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