23.06.2017 - 20:10 Uhr
WaldershofOberpfalz

Lob für Bürgermeisterin und Stadtverwaltung SPD zieht positive Halbzeitbilanz

Seit dem Amtsantritt von Bürgermeisterin Friederike Sonnemann sind zahlreiche Großprojekte realisiert oder auf den Weg gebracht worden, freut sich der SPD-Ortsverein. Vorsitzender Gerhard Greger lobt die hervorragende Arbeit der Stadtverwaltung.

von Oswald ZintlProfil

Die Stadt wandelt sich. SPD-Ortsvorsitzender Gerhard Greger würdigte in der Mitgliederversammlung am Donnerstagabend das Engagement der Bürgermeisterin. Er sprach von einer positiven Halbzeitbilanz. Friederike Sonnemann und die gesamte Verwaltung zeigten vollen Einsatz, um Waldershof beständig weiterzuentwickeln und nach vorne zu bringen, so Greger. Deutlich machte er dies an verschiedenen Beispielen. Der Stadtpark habe sich zum Treffpunkt für alle Generationen entwickelt und werde von Sportbegeisterten aus der ganzen Region genutzt. "Die Sporthalle steht kurz vor der Fertigstellung. Der Zeitplan wird eingehalten. Die Halle steht zum Schulbeginn für den Schul- und Vereinssport bereit."

Ganz wichtig ist für den SPD-Ortsvorsitzenden, dass sich die Mehrheit im Stadtrat dafür entschieden hat, das alte Schulgebäude zu erhalten und damit den Kindern und Lehrkräften optimale räumliche Voraussetzungen zur Verfügung zu stellen. "Die Jobst-vom-Brandt-Schule gilt als Musterbeispiel für die Flexible Grundschule, in der auch ein Mittagstisch, eine Nachmittagsbetreuung und verschiedene Arbeitsgemeinschaften angeboten werden", so Greger. Freilich müssten zukünftig weitere energetische Maßnahmen umgesetzt werden. Zum Thema Kinderbetreuung führte Greger aus, dass mit der Übernahme der Trägerschaft für das Kinderhaus Sankt Sebastian durch die Stadt nun ordentliche Planungen möglich seien. Er ergänzte: "Damit ist ein jahrelang diskutiertes Thema endlich vom Tisch." Und mit der Eröffnung des Waldkindergartens biete die Kösseinestadt eine zusätzliche Betreuungsmöglichkeit.

Mit Hochdruck werde weiter an der Erschließung der neuen Baugebiete gearbeitet. "Die Altstadtsanierung wird noch viele Jahre Thema sein, die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED nun endlich realisiert." Zum Rosenthal-Areal führte Greger aus, dass durch Planungsänderungen Verzögerungen und Kostensteigerungen eingetreten seien. "Trotzdem wird sich diese Investition auf Dauer rentieren." Eine sehr gute Arbeit bescheinigte Greger seinen Stadtratskollegen bei ihrer Referenten-Tätigkeit zum Wohle aller Bürger.

Zu den Stadtratssitzungen stellte Greger kritisch fest: "Was sich die CSU-/Wählerbund-Fraktion alles gegen die Bürgermeisterin und die Stadtverwaltung herausnimmt, kann man nicht als Stadtratsarbeit bezeichnen." An die Adresse von Hubert Kellner sagte Greger: "Ein Mann, der sein Leben in der Stadtverwaltung und dann 18 Jahre als Bürgermeister verbracht hat, sollte eigentlich wissen, was von den Mitarbeitern gefordert wird und was sie leisten." Das Nein der CSU-/Wählerbund-Fraktion zum Haushalt stehe im Widerspruch zu deren Aussage, ,wir arbeiten zum Wohle der Stadt und vertreten keine Einzelinteressen'. Den Freien Wählern attestierte Greger eine gute Zusammenarbeit mit SPD und Bürgermeisterin.

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