Margot Brendel seit 50 Jahren in der SPD
Die erste "rote Stadträtin"

SPD-Ortsvorsitzender Gerhard Greger (links) und Bürgermeisterin Friederike Sonnemann (rechts) dankten Margot Brendel (Zweite von links) für 50 Jahre Treue zur Sozialdemokratie. Auch gratulierten sie Jugendbürgermeister Florian Dick (Zweiter von rechts) zu seiner Entscheidung, aktiv in der SPD mitzuarbeiten. Bild: fpoz
Politik
Waldershof
07.12.2016
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Margot Brendel ist seit einem halben Jahrhundert Mitglied in der SPD. Sie war die erste "rote Stadträtin" in Waldershof. Bürgermeisterin Friederike Sonnemann und Vorsitzender Gerhard Greger gratulierten.

Die Ehrung rückten die Waldershofer Sozialdemokraten in den Mittelpunkt ihrer Weihnachtsfeier. Margot Brendel gehört seit dem 28. Dezember 1965 der SPD an. Ortsvorsitzender Gerhard Greger erinnerte daran, dass Margot Brendel 1966 die erste Sozialdemokratin im Waldershofer Stadtrat war. Damals hatte die SPD unter Bürgermeister Hugo Greger noch fünf Sitze im Stadtrat. Der Ortsvorsitzende und Bürgermeisterin Friederike Sonnemann dankten der Jubilarin für ein halbes Jahrhundert Treue zur Sozialdemokratie und wünschten noch viele Jahre Schaffensfreude und Gesundheit. Als neues Mitglied hießen sie Florian Dick willkommen. Friederike Sonnemann freute sich über die Entscheidung des Jugendbürgermeisters, der weder überredet noch gedrängt worden sei. "Florian hat uns überrascht. Wir haben es erst mitbekommen, als vom Kreisverband das Mitgliedsbuch zur Übergabe geschickt wurde", berichtete Sonnemann. Gerhard Greger wies darauf hin, dass in den vergangenen Jahren viel bewegt worden sei. Als Beispiele nannte er den Bau der Sporthalle, die Stadtparkumgestaltung und die Stärkung als Wirtschaftsstandort durch das neue Gewerbegebiet auf der Rosenthal-Brache sowie das neue Baugebiet, das jungen Menschen die Möglichkeit gebe, ihren Lebensmittelpunkt in Waldershof aufzubauen. Zum Stadtpark merkte Greger an, dass dieser von Jung und Alt hervorragend als Treffpunkt genutzt werde. Dank sagte Greger an die Adresse von Bürgermeisterin Friederike Sonnemann, "die in allen Bereichen bemüht ist, die Bürger bei allen wichtigen Entscheidungen mit ins Boot zu nehmen".

Bürgermeisterin Friederike Sonnemann äußerte sich zu den Grundwerten Freiheit, Gleichheit und Solidarität. Freiheit heißt für das Stadtoberhaupt unter anderem, dass jeder seine Meinung sagen soll. "Auch Kritik muss geäußert werden, allerdings immer mit dem notwendigen Respekt von allen Seiten." Maßstab ihrer Arbeit als Bürgermeisterin sei: Alle Bürger gleich behandeln. "Es gibt hier keine Ausnahmen." Und zur Thematik Solidarität fielen Sonnemann spontan die Nachbarschaftshilfe und das Reparaturcafé ein. Friederike Sonnemann weiter: "Wir werden uns den Herausforderungen der Zukunft stellen und alles dafür tun, dass Waldershof als Wirtschaftsstandort und Lebensmittelpunkt für junge Menschen attraktiv bleibt."
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