Fußball
SVP spielt um Platz zwei

Sport
Waldershof
10.12.2016
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Zwei-Klassen-Gesellschaft in der Bezirksliga Oberfranken Ost: Vier Teams spielen um den Titel und Platz zwei, der Rest befindet sich mehr oder weniger im Abstiegskampf.

Poppenreuth. Das Führungsquartett, bestehend aus Tabellenführer BSC Saas-Bayreuth (1./40 Punkte), dem SV Friesen (2./36), dem SV Poppenreuth (3./32) und dem 1. FC Trogen (4./30), wird das Rennen um die Meisterschaft und Rang zwei unter sich ausmachen. Der große Rest der Bezirksliga Oberfranken Ost dagegen bangt um den Klassenerhalt. Sogar das punktgleiche Trio FC Eintracht Münchberg (5./26), TSV Kirchenlaibach (6./26) und ATS Kulmbach (7./26), das zwar einen Vorsprung von sieben Punkten auf den Relegationsplatz aufweist, darf sich nicht zu sicher sein. Auch ganz hinten ist noch alles möglich, auch wenn Schlusslicht TuS Schauenstein (16./9) bereits sechs Zähler von der Relegation entfernt ist.

Für Reinhard Glatz, Spielleiter des SV Poppenreuth, ist Spitzenreiter Saas-Bayreuth der erste Anwärter auf den Titel. Im Rennen um den Relegationsplatz sieht er neben seiner Mannschaft Mitabsteiger SV Friesen und den FC Trogen. Dass es beim SV Poppenreuth so gut läuft, kommt für Glatz etwas überraschend. "Nach dem Landesliga-Abstieg gab es einen personellen Umbruch. Aber Spielertrainer Vaclav Peroutka hat ganze Arbeit geleistet. Er ist ein fähiger Typ, ähnlich wie sein Vorgänger Miloslav Janovsky, und im Training ebenfalls äußerst akribisch. Nichts überlässt er dem Zufall."

So fand sich die Mannschaft ziemlich schnell zusammen und spielt eine hervorragende Runde, an der es für Glatz fast nichts auszusetzen gibt. "Vielleicht hätte es das eine oder andere Unentschieden nicht gebraucht." Der Spielleiter will gar nicht daran denken, wo seine Mannschaft stehen könnte, wären die Leistungsträger Torwart Tomas Martinec (Augenoperation), Torjäger Lucas Komberec (Kreuzbandriss) und Karel Plachy (Muskelfaserriss) nicht ausgefallen. "Respekt, wie die Mannschaft die Ausfälle verkraftet hat." Nicht vergessen will Glatz die weiterhin gute Zusammenarbeit mit dem Hofer Trainer Janovsky. "Mit ihm bestehen noch immer gute Kontakte. Bietet sich beim Regionalligisten ein Spieler an, der den Sprung nicht schafft, vermittelt er ihn nach Poppenreuth." Bei der Formulierung des Saisonziels bleibt Spielleiter Glatz bewusst auf dem Teppich. "Der sofortige Wiederaufstieg ist keine Pflicht. Sollte er sich aber ergeben, werden wir ihn natürlich wahrnehmen."
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